Montag, 29. März 2010

Rezension: Die Playmos - 13 - Das Licht vom Drachenland

Tobis Playmos entführt...

Tobis Schwester hat die drei Playmos zu ihrer Freundin gebracht. Tobi ist nun dabei, sich die Figuren wieder zu holen. Bei deren kleinem Bruder stehen die Playmos in der neuen Drachenburg und sind gleich mittendrin im Abenteuer.
Die Playmos wollen Sinja helfen, ihren Bruder aus der Drachenburg und den Fängen des bösen Zakara zu befreien. Doch das es nicht einfach, denn es gilt nicht nur ein Schwert und ein Schild zu suchen, sondern auch noch einen Saphir. Und zu allem Überfluss sind kleine und große Drachen im Weg ...

Ein tolles Cross-Merchandising mit den Playmobilfiguren. Da die so vielseitig einsetzbar sind, kann man immer wieder neue Abenteuer für die Playmos generieren. So ist es nun auch hier. Sie tauchen ein in eine Fantasy-Drachenwelt im Mittelalter-Stil.

Gerrit Schmidt-Foss ist ein toller Erzähler. Den Einstieg in die Folge probt er gut :-) Ingo Albrecht war gut als böser Zaraka und mit Cyprian Johannes Wolko ist ein Nachwuchssprecher am Werk, den man sich merken muss.

Musik und Geräusche dieser Jugendserie sind gut. Das Cover zeigt die Drachenwelt von Playmobil.

Fazit: Gewaltfreie Serien-Unterhaltung mit viel Fantasy und zum Nachspielen mit den Figuren von Playmobil. Und das noch in einer auch für Erwachsene interessanten Hörspiel-Umsetzung.

Rezension: Die Wolf-Gäng - 04 - Draci gegen die Schweinebande

Zum Schluss der ersten Staffel dann das Drachen-Highlight.

Faye nimmt Draci unter ihre Fittiche, aber leider auch mit in die Schule. Das das nicht unbemerkt bleibt, ist klar. Nun sind Drachenjäger und die Schweinebande hinter dem Jungdrachen her. Ob das gut geht ...

Die Abenteuer in Crailsfelden sind sicher einer der Überraschungs- und Repeskterfolge des Jahres 2009. Die schaurige Stadt mit den schrägen Gestalten ist wirklich ein guter Fantasy-Plot und die Umsetzung so gut wie die Geschichte.

Den Sprechern muss man durchweg ein Lob aussprechen. Die sind alle gute gecastet und eingestellt. Christian Rode kann ich hier auch sehr gut hören. Stimmakrobat Stefan Kaminski ist diesmal in einer Doppelrolle dabei. Wenn einer das kann, dann er.

Die Musik ist wie ein alter Bekannter und passt klasse zum Inhalt. Die Titelmelodie von Eisblume ist ebenfalls klasse, auch wenn sie etwas abgehoben vom Rest ist.

Das Cover zeigt klasse eine Szene aus dem Hörspiel. Die Illustrationen der ganzen Serie sind super und die findet man ja auch wieder auf der offiziellen Homepage zur Serie (da könnt Ihr dann auch die Titelmelodie hören).

Fazit: Klasse Serie, die ja im April fortgesetzt wird. Mehr davon, juhu!

Rezension: Hamburg-Krimi - 01 - Todesfalle Speicherstadt

Che kommt in die Heimat seines Vaters.

Che hat einen Deutschen Vater und ist in der Südsee aufgewachsen. Um in Deutschland Fuss zu fassen, heuert er als erster Offizier auf der Mare Maria an, nur um dann zu erleben, dass er in etwas Illegales geraten ist. Im Hamburger Hafen spitzt sich die Situation zu. Als Morde passieren, muss er in der Speicherstadt Zuflucht suchen. Und dann bekommt er noch eine Familie ...

Eine durchweg interessante Geschichte mit Hamburger Umfeld, die hier als inszenierte Lesung - oder vielleicht noch mehr als das - umgesetzt wird. Das Hanseatische Background wird gut erzählt und glaubhaft auch in die auftretenden Personen umgesetzt.

Das man nur Hamburger Sprecher auch einsetzt, gehört beim Projekt sicher zum guten Ton. Christian Stark macht in der Hauptrolle eine gute Figur und Douglas Welbat (Europa-Macabros) als Consorten ebenfalls.

Die Geschichte ist unterlegt mit Geräuschen, die es fast zu einem richtigen Hörspiel machen. Aber dazu fehlt die komplette Inszenierung. Die Mischung macht es aber hier an der Stelle sicher nicht uninteressanter.

Die Serie verschreibt sich einem simplen CI. Das Inlay beherbergt eine Hamburg-Karte mit der Chance, die Personen auszuschneiden und auf der Karte zu platzieren. Doch ver zerschnippelt schon gerne sein Cover.
@VitaPhon: bitte als PDF zum Download anbieten!

Klasse finde ich, dass kleine Gimmicks auf den CDs angebracht sind. Hier ist es ein Tütchen schwarzer Pfeffer.

Fazit: Nach dem Hören der ersten Folge der Serie bin ich gespannt, wie es mit der Serie weitergeht. Eine interessante Produktion, die über eine inszenierte Lesung hinausgeht.

Sonntag, 28. März 2010

Rezension: John Sinclair Classics - 02 - Mörder aus dem Totenreich

So, nun das erste neue Hörspiel der Serie.

John Sinclair ist immer noch kein Geisterjäger - ihm fehlt noch Erfahrung und die Gewissheit, dass er der Sohn des Lichts ist. Und zusammen mit seinem Freund Bill Conolly soll er einen Amoklauf mit mystischen Hintergrund untersuchen ...

Freunde der 'Hauptserie' John Sinclair 2000 werden hier wegen der identischen Machart Ihre Freude haben. Die Chance, bei den 'Classics' sich ein wenig an den Wünschen der Hardcore-Fans zu orientieren, hat man ausgelassen.
Sehr zum Vorteil einer modernen Produktion, die die romanischen Anfänge des Helden.

Die Produktion ist wie bei der Hauptserie hervorragend. Dadurch, dass sie voll auf dem Punkt ist, zum Teil etwas steril. Musik und Geräusche werden eben perfekt gesetzt.

Die Sprecherleistung ist durchweg gut. Vor allem Detlef Bierstedt als Conolly ist wieder überzeugend. Ihn höre ich immer gerne, egal ob im Hörspiel, im Hörbuch oder im Synchron.

Die Cover von Timo Würz passen sehr gut zur Serie und ebenfalls super zum Inhalt des Hörspiels. Im Booklet ist schon eine Vorschau auf weiter Folgen - auch hier sieht es gut aus.

Fazit: Gleiche Machart und gleiches Niveau wie in John Sinclair 2000. So kann und wird es weitergehen. Dafür steht Oliver Döring mit seinem Namen...

Freitag, 26. März 2010

Rezension: John Sinclair Classics - 01 - Der Anfang

Ich kann den Ärger verstehen. Da freut man sich auf die neue Sinclair-Reihe und erlebt dann die Überraschung: bei der ersten Folge handelt es sich um die SE01 aus dem Jahre 2002. Für mich ist und bleibt es aber ein tolles Hörstück.

In einer Stadt geschehen merkwürdige Dinge und es hat den Anschein als liefen lebendige Tote durch die Stadt. Der Verdacht fällt auf einen Wissenschaftler: Ivan Orgow, der in einem Schloss ausserhalb wohnt. Inspektor Sinclair wird gerufen und er trifft auch bald auf dem Dorf ein. Auch seine Spur führt ihn ebenso wie die der Journalistin Ann Baxter zum Schloss. Orgow, der auch 'der Hexer' genannt wird, hat großes vor: das Böse zu wecken. Dies soll auf dem Friedhof geschene, wo sein Medium Lara Tote auferwecken soll. Aber Sinclair, zu der Zeit noch ohne Kreuz und okkulte Hintergedanken unterwegs, hat schon 3 Hundertschaften angefordert, die die Zombie-Armee aufhält. Nun stehen sich der Hexer und Sinclair gegenüber ...

Eine sehr sehr interessante Story wird hier wie in den anderen Folgen der 'Edition 2000' umgesetzt. Allerdings ist die Folge mit 77 Minuten länger und auch bei den Sprechern hat man ausnahmslos aus dem Vollen geschöpft. Neben den schon bekannten Hauptdarstellern hat man noch mehr hochkarätige Synchronsprecher zurückgegriffen. So kommen auch Peer Augustinski (Robin Williams), Volker Brand (Michael Douglas) und Andere zum Einsatz. Der Cast ist dermassen voll mit bekannten Sprechern, dass es einen nicht verwundert, dass selbst Oliver 'Justus Jonas' Rohrbeck sich dafür hergibt mal eben nach 30 Sekunden zerfleischt zu werden...

Geräuschetechnisch liegt man damit natürlich voll auf Edition-2000-Niveau. Ob sich bei den Classics gegenüber der Haupt-Serie was ändert, zeigt sich wohl erst ab Folge 2.

Das neue Cover ist stylisch und natürlich kennt man Timo Würz von so vielen Maritim- und Faith-Produktionen. Hier kann man sehen, das sein Artwork wieder passt. Und dann auch noch zum Hörspiel. Kein Vegleich zu dem mehr oder weniger zweifarbigen Cover der SE01.

Fazit: Man startet also in die Serie mit einer Wiederauflage - auch eine Art Klassiker. Aber erwartet wurde es ja anders. Trotzdem ist und bleibt es eines der best produziertesten Sinclair-Hörspiele.

Rezension: Die geheime Asservatenkammer - 01 - Permuto, Laptop des Todes

Bei der Rahmenhandlung eine gute Aussicht auf eine spannende Reihe.

Major Kramer wacht über eine Reihe von Asservaten, die mysteriöse Kriminalfälle hinterlassen haben.
Permuto, der Laptop des Todes, ist so ein Stück. MIt ihm wurde Stevie zum Big Boss, doch es wurde auch sein Schicksal ...

Die Idee ist sicher nicht neu, aus einer Rahmenhandlung heraus, Geschichten zu erzählen. Auch hatte ich Bedenken, dass es hier direkt mit einer ''Computerfolge'' losgeht. Aber die Sache ist spannend gemacht und es fehlt die schlussendliche Auflösung, was hinter dem Laptop steckt. Aber die Kriminalakte ist spannend genung. Und kurzweilig erzählt ist es auch.

Musik und Geräusche in diesem Erstling von JTM sind gut, auch wenn man sich noch nicht mit etablierten Serien vergleichen kann. Es bleibt Luft nach oben.

Bei den Sprechern verzichtet man auf große Namen. Trotzdem kommen die Stimmen ambitioniert rüber, auch wenn Dialekte manchmal ein bischen nervig klingen.

Beim Cover kann man ein CI erkennen und man zeigt auch eine Szene aus dem Hörspiel. Genau eben den Computer aus dem Titel.

Fazit: Ausbaufähige Produktion, die durch eine gute Story wett gemacht wird. Da freut man sich auf weitere Folgen.

Rezension: Road to Hell

Dirk Hardegens one man trip.

Douglas Winterferry hat wohl einen Tag Pech. Sein Boss gesteht ihm, dass er seine eigene Firma ausgenommen hat und es Douglas in die Schuhe geschoben hat. Darauf bringt er sich um. Ab da ist Douglas auf der Flucht, doch so richtig glatt läuft nichts...

Hier ist der Trip das Ziel und der Hörer leidet mit Douglas auf seinem Weg zur (oder besser durch?) die Hölle.

Produziert wie ein Road Movie begleitet man Protagonist und ich-Erzähler Douglas Winterferry auf seiner Flucht. Dirk Hardegen, auch Autor und Produzent des Hörspiels, spricht ihn überzeugend. Neben ihm sind einige Sprecher zu hören, die schon bei Amatuer- und Indepentent-Produktionen mitgemacht haben. Auch mit dabei ist Tatjana Auster, die vielleicht ein wenig zu nett Nancy Chainy spricht; sie ist ein Teil vom Team Undercover.

Musik und Geräusche sind gut, aber nicht allzu glatt und unterstreichen dabei den Road-Movie-Charakter. Das gilt auch für das Cover, das weniger eine Szene aus dem Hörspiel zeigt als eine Stimmung.

Fazit: Unterhaltsames Einzelhörspiel, das vielleicht einen Tick zu viel Gewalt hat und daher nur was für die älteren Hörer sein sollte.

P.S.: wem Road Bandits gefallen hat, der kann hier auch bedenkenlos zuschlagen!

Sonntag, 21. März 2010

Rezension: Das Halstuch

Ich kann verstehen, wieso das ein Straßenfeger war.

Im beschaulichen Littleshore wird ein Mord verübt und Edward Collins weiß, warum er vergeblich auf seine Schwester wartet. Für den Halstuchmörder ist eigentlich der reiche Clifton Morris prädestiniert. Doch Inspektor Harry Yates ermittelt in alle Richtungen. Und tatsächlich werden noch weitere Frauen ermordet ... mit einem Halstuch!

Im Fernsehen liefen 1962 erstmals die 6 Teile á ca. 40 Minuten und erreichte damit knapp 90% der Einschaltquote. So kann man sagen, dass ganz Deutschland nach dem Täter fieberte. Nun kann man in einer Aufbereitung ebenfalls auf dieser 3fach CD mit fiebern.

Die Sprecher sind damals Creme de la Creme: Heinz Drache, Eckard Dux, Horst Tappert, Hellmut Lange und Bodo Primus. Als nachträglich eingefügten Off-Sprecher hat man einen perfekten Künstler engagieren können: Friedhelm Ptok.

Musik und Geräusche kommen aus der O-Ton-Produktion und sind gerade am Anfang und am Ende meines Erachtens sehr laut.

Das Cover ist prägnant und passend. Vor allem passt es zu den anderen Klassikern, die es beim DAV zu kaufen gibt.

Fazit: Ein Straßenfeger als O-Ton-Hörspiel in einer Qualität, die ich nicht erwartet habe. Gute 3 Stunden Krimi-Unterhaltung.

Rezension: Danger - Part 8 - Eiskalt

''Eiskalt - T-Tau mich auf''...

Als bei Forschungsarbeiten eine weibliche Leiche gefunden wird, ist die Aufregung groß. Sie scheint länger im Eis gewesen zu sein, als gedacht. Nun will ein Verwandter die Leiche beisetzen. Mit der Übergabe an ihn fängt aber erst das Grauen an ...

''Danger'' ist die Gruselserie bei Maritim. Und da gibt es verschieden gute Geschichten. Und das hier ist eine Gute.

Bei den Sprecher verlässt sich Maritim auf die Routiniers. K. Dieter Klebsch, Udo Schenk und Peter Groeger sind Synchron- und Hörspielerfahren.

Die ausgesuchte Musik und die Geräusche sind gut und passen zur soliden Produktion.

Erstmals gibt es bei der Serie ein Wende-Cover, wobei ich denke, dass es einen Schwenk zum Foto-Cover gibt. Mir gefallen die gezeichneten Cover besser, aber aufsehen erregender werden die neuen Cover sein.

Fazit: Bei Danger gibt es wenig schlechte Folgen und hier ist es eine der Besseren.

Die Knickerbocker-Bande - 07 - Titanic, bitte melden!

Mit dem Nachbau der Titanic unterwegs.

Kaum sind sie auf dem Nachbau der Titanic unterwegs, schon sehen sie Gespenster. Da sie nicht an Gespenster glauben und wissen, das etwas geheimnisvolles transportiert wird, müssen sie Nachforschungen anstellen. Und dann wird das Schiff von Piraten geentert ...

Krimi, Grusel - hier kommt Knickerbocker-typisch einiges zusammen. Das macht die Serie aus und auch hier die Neuauflage der MCs von Ravensburger.

Die Stimmen sind gut ausgesucht. Im Inlay befinden sich aber nur die Sprecherangaben der Hauptrollen, wobei ich wieder Erzähler Douglas Welbat (Macabros bei Europa) ganz hervorragend finde.

Musik und Geräusche sind auf einem sehr guten Niveau und wissen zu überzeugen. Gerade die Geräuscheffekte sind zum Teil sehr gruselig in Szene gesetzt.

Das Cover wurde gegenüber der Erstauflage dem jetzigen Buchcover angeglichen. Die roten Schriftzüge in Glitzer wirken edel.

Fazit: Aus der Serie kann Jumbo noch mehr gute Folgen wieder veröffentlichen. Schließlich gab es die vorher noch nicht auf CD.

Donnerstag, 18. März 2010

Rezension: Gespensterjäger - 01 - auf eisiger Spur

Ein guter Anfang.

Tom geht nicht gerne in den Keller. Denn dort lebt ein Gespenst. Allerdings ist das nur ein "mittelmässig unheimliches Gespenst'' und er versucht es zu vertreiben. Allerdings gibt es noch ein Gespenst, das in einer anderen Liga kämpft. Und das muss er nun als Gespensterjäger ebenfalls angehen.

Die Gespensterjäger-Geschichten der Erfolgsautorin Cornelia Funke gibt es ja schon länger als Lesung. Nun kommen sie endlich als Hörspiel bei GoyaLit heraus. Und die Produktion ist gut auf Kinder ausgelegt.

Die Sprecher sind gut ausgesucht und mit Katja Brügger haben sie eine markante Stimme und eine Hörspielerfahrene Sprecherin ans Werk gelassen. Immerhin sind in Nebenrollen ebenfalls Gisela Trowe, Ingeborg Kallweit und Peter Weis zu hören.

Musik und Geräusche sind gut und kindgerecht. Die Produktion kann gut im Radio laufen.

Das Cover passt zum CI der Bücher und zeigt auch deren Illustrationen.

Fazit: Gruselspaß für Kinder, auch für die ganz Kleinen.

Mittwoch, 17. März 2010

Rezension: Die drei Ausrufezeichen - 05 - Tatort Paris

Die Drei !!! sind in Paris. Aber nicht zum Shoppen ...

Kim, Marie und Franzi dürfen nach Paris. Dort verschwindet direkt nach der Ankunft ein Koffer. Doch auf der Suche nach dem Dieb haben die Mädchen eine Menge Verdächtiger. Doch dann kommen sie bei den Recherchen noch echten Verbrechern auf die Spur...

Wow, wozu ein blöder Anmachtrick doch führen kann. Die Geschichte ist dabei gut entwickelt und die Zielgruppe von jungen Mädchen kommt sicher gut über den etwas zu lang geratenen Anfang hinweg.

Die Sprecher agieren gut und gerade die Jugendstimmen der Hauptdarsteller sind gut. Kerstin Draeger sollte längere Rollen bekommen. Und was mich ein wenig stört waren die Doppelbesetzungen in der Folge.

Die Produktionen von Fährhauston sind technisch immer perfekt. Das beweisen sie ja mit Z-Team, den Teufelskickern und diversen anderen Serien. Auch hier wird auf den Punkt produziert. Das spiegelt sich auch in den Geräuschen und den Musikstücken aus, die kleine Jingles sind und zeitlich genau passen.

Das Cover ist der Buchvorlage entnommen und passt auch in der Aufmachung zur Serie. Bei Titelbild weiß man auch, was einen erwartet.

Fazit: eine tolle Serie, die auf junge Mädchen zugeschnitten ist, aber auch männlichen Hörspielfans gefallen wird.

Rezension: Edgar Wallace Filmedition - 1 - Der Würger von Schloss Blackmoor

Der Titel ist Programm: Der Würger von Schloss Blackmoor

Das düstere Schloss Blackmoor ist Ord der grausamen Verbrechen. Mord und komische Begebenheiten ranken sich um die neuen Besitzer des Schlosses. Aber wer steckt hinter dem ''Würger''? Inspektor Mitchell soll den Wahnsinnigen stellen ...

Eine Tonspur nehmen, kürzen und für alle Nostalgie-Fans ein kurzweiliges Hörspiel machen - das kann Nocturna Audio gut, wie man bei Eichborn/Lido u.a. schon mit den Folgen zu Dr. Mabuse gezeigt hat.
Diesmal ist das noch besser gelungen, weil Off-Sprecher Norbert Langer (Synchronstimme Magnum) mehr als nur mit einem Augenzwinkern die Handlung erklärt, die man nicht sieht.

Musik und Geräusche stammen 100%ig aus der Filmspur. So kommt ebenfalls das Cover vom Film. Da hat man ebenfalls eine Szene mit einer schrägen Stimmung genommen.

Fazit: Hörspiel, das man eigentlich mal so nebenbei hören kann.

Rezension: Jack Slaughter - 09 - Die Wurzel des Bösen

Das rankt sich was um den Familien-Stammbaum.

Basil Creeper wendet sich an seinen Dämonenmutter, damit sie mit 'Hass' Professor Doom zurückholt. Doch sie hat als Busch-Dämon, der sich von der Intelligenz Anderer ernährt, mit dem Buch anderes vor. Nun muss Basil sich mit den Kämpferinnen des Lichts zusammentun, um seine Mutter zu bekämpfen...

Sehr nette Idee mal was ohne Professor Doom zu machen. Auf lange Sicht ware das sicher nicht so lustig geworden. Daher kann man sich ja denken, welche Lösung dabei rum kommt, um die Wurzel des Übels zu bekämpfen.

Jack Slaughter hat beim Hörspiel-Award für meine Meinung überraschend viele Preise gewonnen. Zu Recht allerdings David Nathan für seine Rolle mit dem leichten Augenzwinkern, das er hier wieder an den Tag legt. Simon Jäger ist wirklich gut. Eva Kryll hat mir als Elisabeth Creeper hervorragend gefallen.

Die Musik von Andy Matern hört sich mehr an, wie perfekt produzierte Pop-Musik. Aber diese hier im Hörspiel einzusetzen ist ein Pluspunkt für die Serie.

Das Cover zeigt offensichtlich eine Szene aus dem Hörspiel. Gruselig ist es obendrein.

Fazit: Sollte man die Serie nun als Comedy oder ernst nehmen. Ich würde vorschlagen, dass sie Richtung Ernst gehen sollte. Das würde der Serie gut tun. Wobei man Abigail Slaughter, den peinlichen Flopper (der in der Folge nicht kieksen darf) und Ponytail bebehalten muss.

Rezension: Mark Brandis - 08 - Vorstoss zum Uranus (2v2)

Der zweite Teil des Zweiteilers ist noch besser als die Vorgeschichte.

Überraschend soll Mark Brandis die Hermes testen. Docher aus dem Testflug wird Ernst, denn man soll die havarierte Delta 9 bergen. Die Suche gestaltet sich schwierig, denn auch die Hermes ebenfalls Opfer einer Anomalie und dann taucht auch noch ein chinesischer Drache auf ...

Eine Bergungsmission mit diplomatischen Verwicklungen. Dazu eine schwierige Crew verlang Kommander Mark Brandis so einiges ab. Das ganze wird auch noch unterhaltsam in Szene gesetzt. Hut ab, tolle Produktion.

Die Sprecher sind grundlegend anders als in der Vorgeschichte. Aber man kann die gewohnte Crew unter Michael Lott hören.

Genialer Sound, vor allem bei den Musikstücken, machen die Serie aus und auch hier im achten (wie im siebten) Teil wird das nicht unterbrochen.

Das Cover zeigt eine Szene aus dem Hörspiel und ist wieder 3D-gerendert und die gleiche Illustration wie bei Teil 7. Hier wünsche ich mir für den nächsten Zweiteiler mal zwei Cover.

Fazit: Gradioses Stück Science Fiction. Die siebte Folge sollte man vorab hören. Auf jeden Fall das beste Science Fiction Hörspiel des Jahres bislang.

Rezension: Mark Brandis - 07 - Vorstoss zum Uranus (1v2)

Die Folge 1v2 ist mehr sowas wie eine spannende Vorgeschichte.

Auf dem Flug zum Uranus stürzt Ernest D. Scott mit der Delta 9 auf einem der Monde ab und landet unglücklicher Weise in einem Canyon. Steckt da mehr als ein Unfall dahinter? Scott schickt zwei Leute seiner Crew zum Ende des Canyons, um einen Funkspruch zur Erde abzusetzen...

Toller Science-Fiction, super produziert. Das zeichnet die Serie aus, nicht erst, seit sie beim Label Folgenreich ist. Das Produktionsteam scheint weiter freie Hand zu haben, denn es geht wirklich spannend weiter. Serienheld Mark Brandis kommt allerdings nur in Nebensätzen vor, was eben den Charakter der Vorgeschichte unterstreicht.

Bei den Sprechern ist durchweg prominent besetzt worden. Frank Glaubrecht (John Sinclair), Mark Bremer (Peter Lundt), Tobias Kluckert (Richard Diamond), Sven Hasper (Tom Cole, Point Whitmark) und Simon Jäger (Jack Slaughter) - um nur die zu nennen, bei denen mir spontan Hörspiel Hauptrollen einfallen.

Genialer Sound, vor allem bei den Musikstücken, machen die Serie aus und auch im siebten (und achten) Teil wird das nicht unterbrochen.

Das Cover zeigt eine Szene aus dem Hörspiel und ist wieder 3D-gerendert. Im CI der Serie ist das auch.

Fazit: Grandioser Science Fiction und doch kann man die Folge toppen: mit Folge 2 des Zweiteilers.

Mittwoch, 10. März 2010

Rezension: Point Whitmark - 28 - Der Leere Raum

Nun hat auch Point Whitmark eine Computerfolge. Und ''www.derleereraum.com'' funktioniert wirklich ...

Ausbrüche im Hochsicherheitsgefängnis - das ist ein Thema, was die drei Jungs vom Sender, der heißt wie die Stadt, interessiert. Dabei fällt Ihnen der Laptop der Sicherheitsfirma Safeguard Security in die Hände und damit der Zimmerservice. Und damit sind sie mitten drin in einem verzwickten Computerabenteuer.

Viele Hörspiele rund um den Computer und das Internet sind leider unglaubwürdig und zeigen, wie wenig Ahnung der Autor von der Materie hat. Hier ist das anders und maximal in der Ausprägung überzogen.

Die Sprecher agieren gewohnt gut. Gefallen hat mir die Besetzung von Karl Schulz als Nachtwächter, den man aus Caine ja als Killkenny kennt.

Musik und Geräusche sind wieder großartig und passen gut zur Handlung. Hier hat sich der Aufwand gelohnt, ein wenig Zeit und Geld zu investieren. Und Wiedererkennungswert hat diese auch.

Das Cover passt absolut gut und gibt den Zimmerservice gut wieder. Auch auf der Website kann man den Pagen in Aktion erleben.

Fazit: Tolle Computer- bzw. Internet-Folge. Mein Wunsch für den Leeren Raum: gebt der Kröte einen Namen!

Dienstag, 9. März 2010

Rezension: Die Schatzjägerin - 05 - Der Schatz des Königs

Jaqueline Berger und Voodoo.

Die Schatzjägerin Jaqueline Berger ist weiter auf der Suche nach dem Relikt. Dazu muss sie sich weiter auf Spurensuche begeben. Ein versunkener Schatz soll Ihr dabei helfen. Doch in Haiti kommt sie in den Bann von Papa Shangar. Ob sein Geheimnis die Schatzjägerin weiter bringt? Auf jeden Fall bringt sie sich in große Gefahr...

Die Schatzjägerin ist eine Serie, die ich immer mit Spannung erwarte. Denn hier geht auch actionmässig immer die Post ab. Die Suche ist spannend inszeniert und es sind immer tolle Stimmen dabei.

Bei den Sprechern ist sicher Marion von Stengel als Jaqueline Berger zu nennen. Sie geht über das Lara Croft-Plagiat hinaus und bringt durchweg eine überzeugende Leistung. Diesmal sind mit dabei: Thomas Danneberg, Rainer Schmitt, Lutz Riedel, Simon Jäger und Till Hagen.

Der Soundtrack der Folge ist gut und man kennt diesen auch aus den älteren Folgen der Serie. Die Geräusche sind top, gerade, wenn mal Action angesagt ist.

Das Cover von Urguran Yüce - er illustriert auch die Geister-Schocker - ist toll und zeigt eine Szene aus dem Hörspiel.

Fazit: Ich bin ein Fan der Serie. ''Spannend, exotisch, erotisch'' steht auf der Verpackung und dem wird man gerecht.

Rezension: Radio Tatort - Abriss

Ein Tod mit vermeindlichen Hintergrüden der jüngsten deutschen Geschichte.

Peter Stamann ist tot. Der Kneipenwird beherbergte eine Menge Trinker. Doch das passt so gar nicht nach dem gefeierten Star-Architekten der DDR. Schnell gerät aber auch ein Schüler des Boxtrainers, der Stamann auch war, in Verdacht. Die Ermittler Holz und Polanski ermitteln in alle Richtungen ...

Spannender Plot und eine interessante Hintergrundgeschichte - da sind die ca. 55 Minuten Spielzeit einfach zu wenig. Trotzdem ist die Lösung des Falles am Ende nachvollziehbar. Gut finde ich, dass es mit der Lösung keinen Abschluss findet, sondern noch ein wenig Persönliches am Ende erzählt wird.

Eva Kryll und Alexander Khuon sind als Hauptsprecher gut bei der Sache. Highlight war für mich allerdings Andreas Mannkopff als Ersatzwirt Winni.

Die moderne Inszenierung hat passende Musik und gute Geräusche. Ein guter Radio-Standard.

Das Cover ist im CI der Serie. Ein großer farbiger, nach Ermittlerteam gefärbter, Fingerabdruck und ein kleines passenden Bild. Der Wiedererkennungswert ist hoch.

Fazit: Vielleicht nicht so mitreissend wie der ''Tod eines Tauchers'', aber ein starker Radio-Krimi.

Rezension: Geister-Schocker - 06 - Der Satansorden von Chalderdon

Mehr Effekte als Story.

Harvey Soundra und Tonio Salverin werden unfreiwillig Partner auf der Suche nach einem Hoteltester und seiner Geliebten. Denn die wurden auf der Burgruine auf Chalderon ermordet. Doch den alten Geschichten der Fischer glaubt die Polizei nicht und auch die Nachforschungen und Videodokumentationen können den lokalen Polizeibeamten nicht überzeugen. Das tut erst ein Anruf von einem General. Doch da ist der Satansorden schon über ein Schiff hergefallen ...

Markus Winter kennt man schon von seiner Arbeit bei ''DiE DR3i''. Von daher war ich sehr gespannt, was seine erste Arbeit bei der Serie Geister-Schocker bringt. Leider konnte auch er in dieser sehr gradlinigen Geschichte keinen aufregenden Spannungsbogen setzen. Die Story ist dazu vermutlich zu straight.

Die Produktion an sich ist gut und klassisch. Die Effekte, die herausgearbeitet werden, sind überzeugend.

Die Story lebt sprechertechnisch von Rainer Schmitt (Larry Brent) und Lutz Riedel (Jan Tenner). Sie haben den meisten Text und überzeugen noch am meisten.

Die Musik finde ich sehr gut und passend und die Geräusche sind wohl die Besten bislang in der Serie.

Die Optik der Serie ist sehr wichtig und hier wieder reisserisch gut. Eine Szene aus dem Hörspiel wird hier mit einer gelungenen Illustration dargestellt. Urgucan Yüce malt wirklich gut.

Fazit: Klassik-Fans der Serien H.G. Francis Gruselserie oder Dreamland Grusel werden hier ihre Freude haben.

Montag, 8. März 2010

Rezension: Das Z-Team - 03 - Das härteste Match der Welt

''Die Scheibe'' ist das härteste Turnier der Welt.

Pepe ist begeistert. Das Z-Team wird zum Tunier auf der ''Scheibe'' eingeladen. Doch Reza hat sie als Trainer verlassen und so ist Not am Mann. Erst als die Ihren Kameraden Louis bei dessen Vater aufsuchen, wird klar, dass Didi Dietrich der neue Trainer wird. Doch beim Turnier scheint einiges nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Stecket der böse Ex-Trainer Herbert mit seinen Grufties dahinter ...?

Eine gute Geschichte, die trotz eines Trainerwechsels gut funktioniert. Das Tunier auf der Scheibe mit all seinen Tücken wird glaubhaft inszeniert.

Dazu tragen vor allem die guten jungen Sprecher bei. Aber auch die Nebenrollen sind gut besetzt. Robert Missler darf nur kurz als böser Ex-Trainer brillieren.

Die Musik, vor allem der Titel, ist super. Die Szenenjingles passen zeitlich 100%. Die Geräusche sind ebenfalls top, vor allem das, was den Science Fiction-Anteil angeht.

Das Cover ist schlicht gehalten und wirkt etwas billig. Die Illustration ist aber gut. Das CI wurde von den Buchcovern übernommen.

Fazit: Auch der dritte Teil der neuen Fußball-Serie kann sich hören lassen. Durchweg Spaß für sportbegeisterte Hörspiel-Hörer. Ich hoffe, dass es zur Fußball-WM noch mehr Folgen gibt.

Sonntag, 7. März 2010

Rezension: Das Z-Team - 02 - Voller Einsatz für Karim

Eine Serie, die es mit ''Alle für Einen, Einer für Alle'' sehr ernst nimmt.

Trainer Reza ist weiter bedrückt. Zwar trainiert er mittlerweile erfolgreich mehrere Teams, doch ist er immer noch auf der Suche nach seinem Sohn. Und weiterhin sind Agenten der fremden Macht hinter ihm her. Da wird er Opfer eines Verrats durch Ex-Trainer Herbert. Doch die drei Fußballmannschaften schlagen unter der Führung von Pepe zurück. Werden Sie Karim befreien können?

Was in der Folge passiert, rückt weiter von den Teufelskickern ab. Denn hier ist nicht mehr Fußball im Vordergrund. Hier helfen die Kids ihrem Trainer, obwohl es gefährlich wird.
Gut gemacht ist auch die Science Fiction-Komponente. Z-Box, Aufzüge usw. sind nicht nur inhaltlich, sondern auch Geräuschetechnisch glaubhaft umgesetzt.

Die guten Jugendsprecher sind das A und O der Serie. Da sind viele neue Talente dabei, die zum Teil auch schon bei der Fährhauston-Konkurrenz-Serie sprechen. Aber wenn man mal eine Hand voll begabter Jugendstimmen hat, sollte man die auch nutzen.

Regisseur Thomas Karallus hat mittlerweile so viel Erfahrung in Sachen Hörspiel, dass man hier wieder von einer tollen Produktion sprechen kann. Die Musikjingles passen zeitlich zur Szenentrennung und die Geräusche sind gut, sogar wenn es mal actionlastig wird.

Das Cover ist schlicht gehalten und wirkt etwas billig. Die Illustration ist aber gut. Das CI wurde von den Buchcovern übernommen.

Fazit: Gute Serie, gute Folge. Mal sehen, ob das Z-Team auch ohne Trainer die nächste Folge bestreiten kann.

Rezension: Das Z-Team - 01 - Anpfiff für das Team


Bald ist Fußballweltmeisterschaft. Zeit für eine neue Fußballserie.

Pepe will nur Fußball spielen. Doch auf dem einzigen Platz in Zenotropa ist Herbert der Cheftrainer (und Bürgermeister). Und der läßt Pepe nicht mitspielen. Pepe sucht sich Freunde und will doch Fußball spielen. Sie suchen den alten Trainer Hackentrick auf und finden in dem politischen Flüchtling Reza einen guten neuen Trainer. Dieser fordert Herbert heraus. Aber werden sie das Spiel gegen die Sträflings-Mannschaft gewinnen ... ?

Fährhauston ist der Produzent der Serie und sie produzieren auch die Teufelskicker. Also Konkurrenz aus dem eigenen Stall. Ich denke nicht, denn mit den SciFi-Elementen der Serie kann sie sich deutlich abheben. Und wieso nicht die Besten engagieren, wenn man sie für so ein Projekt begeistern kann.

Mit Flemming Stein hat man einen fußballerfahrenen Hörspiel-Jungsprecher an den Start bekommen und mit Lea Sprick ein vielversprechendes Talent. Mit Robert Missler, Achim Schülke und Thomas Karallus stehen bekannte Sprecher in den Nebenrollen zur Seite.

Die Musik ist gut und auch hier werden als Szenenmusiken zeitlich passende Jingles verwendet. Das Titellied ist ein Ohrwurm. Die Geräusche sind auf hohem Niveau.

Das Cover ist schlicht gehalten und wirkt etwas billig. Die Illustration ist aber gut. Das CI wurde von den Buchcovern übernommen.

Fazit: Tolle Serie für Kinder und Jugendliche, die weniger Fußball-Elemnte hat als die Teufelskicker. Das macht die Sache zusätzlich spannend.

Rezension: Radio Tatort - Tod eines Tauchers

Der Titel ist vielversprechend.

Ein anonymer Anruf bringt V-Mann Jac Garthmann ins Spiel. Eine Bekannte hat so ihren Mann verloren. Als dann die Leiche auftaucht, schaltet sich Kommissarin Breuer mit ein. Eine Menge Verdächtiger und die Firma Regena, die schon vorher im Visier der Fahnder stand, machen die Sache nicht einfach.

Ich will nicht zu viel verraten, denn die Story ist am Ende gut. Und auch das teilweise Heranrasten an die eigentliche Lösung ist toll.

Von Martin Reinke, der hier den Jac Garthmann spricht, möchte ich in Zukunft gerne mehr hören. Ihn könnte ich mir auch gut als Hauptsprecher in einer klassischen Krimi-Serie vorstellen. Fein auch, Svenja Pages mal wieder zu hören.

Musik und Geräusche sind sehr gut. Vor allem die Außenszenen. Die Szenetrennung mit den Tauchgeräuschen fand ich im Nachhinein zwar zum Titel passend, aber nicht zur Story.

Das Cover ist im CI der Serie. Ein großer farbiger, nach Ermittlerteam gefärbter, Fingerabdruck und ein kleines passenden Bild. Der Wiedererkennungswert ist hoch.

Fazit: Ich finde es gut, dass die Radio-Tatorte beim Hörverlag weiter erscheinen. Das war ja zwischenzeitlich fraglich. Die sind aber so gut, dass man sie hören muss!

Rezension: Die größten Fälle von Scotland Yard - 08 - Dr. Crippen

Gedecktes Versteckspiel.

Dr. Crippen ist ein Mörder. Doch ihm etwas nachzuweisen, scheint unmöglich. Was weiß seine Geliebte? Wer kann das Verschwinden Cora Crippens erklären ?

Ein interessanter Ansatz, bei dem der Zuhörer am Anfang mehr weiß, als die Ermittler. Doch am Ende gibt es eine überraschende Erklärung.

Die Sprecher sind gut, vor allem Peter Weis als Dr. Crippen. Ich könnte mir vorstellen, dass man aus dem Ausnahme-Sprecher als Regisseur noch mehr hätte raus holen können. TKKG-Tim Sascha Draeger ist in einer Gastrolle zu hören.

Die Musik ist gut, die Geräusche ebenfalls. Eine klassische Hörspielproduktion.

Die Titelillustration finde ich gut und ist auch im CI der Serie. Im Inlay gibt es Werbung zu weiteren Maritim-Serien.

Fazit: Nach ein paar ganz starken Fällen der Serie bleibt die Folge ein bisschen blass.

Rezension: Top Secret - Akte 006 - Lazarus

Es kommt Dicke für JAM und WAR ...

Jade Morgrave und William Ashton Rawleigh verfolgen einen Verdächtigen. Doch irgendetwas kommt ihnen komisch vor. Als sie noch von der Beschattung abgezogen werden, beschließen sie, auf eigene Faust zu recherchieren. Und tatsächlich weiß Dr. Stark einiges zu berichten...

Mit der sechsten Folgen werden Zusammenhänge geklärt und die voran gegangenen Folgen erklärt. Gut gemacht. Dabei habe ich mich am Anfang auf eine Höllenfolge gefreut!

Die Auflösungen waren für die Serie bitter nötig. Produktionstechnisch kann man bei der Serie nicht meckern. Und spannend ist sie auch.

Die Sprecher sind gut ausgesucht. Die 'King of Queen'-Stars Christine Pappert und Thomas Karallus sind gut in Form. Wolfgang Condrus, Klaus Dittmann und Peter Weis sind auch mit dabei.

Die harte Musik passt zum Inhalt der Serie. Die Geräusche sind gut.

Das Bild auf dem Cover zeigt wohl einen Mann im Fegefeuer. Das wird im Hörspiel nur angedeutet.

Fazit: Diese Folge klärt auf. Es bleiben aber noch genug Fragen für eine weitere Staffel. Das würde ich der Serie von Maritim gönnen.

Samstag, 6. März 2010

Rezension: Grüße aus Gehenna - Wie der Vater ...

Jemand kennt ''Grüße aus Gehenna'' nicht und möchte gerne wissen, worum es geht? Dem sei hier das Hörbuch ans Herz gelegt.

Zeitlich zwischen Folge 4 und 5 gelegen, bringt das Hörbuch dem Neuling vor allem die Hauptpersonen näher, um welche Kämpfe es geht und die Namen der Orte, die so wichtig sind.
Den Leuten, die die Serie verfolgen, bringt es aber auch was: ein wenig Familienbande.

''Hörbuch? Langweilig!'' trifft es hier ganz und gar nicht. Zwar bestreitet ein Hauptsprecher der Serie, Nils Hensel, die knappen 40 Minuten allein, aber das in einer eher untypischen Lesung mit Musik und Geräuschen. Eine produktionstechnische Meisterleistung, wenn ich tatsächlich zwischenzeitlich den Gedanken hatte, es wären mehr als ein Sprecher.
Das ist schon mehr ein Hörspiel als ein Hörbuch.

Was hier an Musik geboten wird, ist auch das, was man in der Serie hört. Ein paar weniger Geräusche sind drin.

Beim Cover hat man das CI der Serie genommen und weitestgehend auf Sandra Stückers Illustration verzichtet. Bei einem Download sicher ausreichend.

Fazit: Ein stärkeres Hörbuch als erwartet - mehr ein Hörspiel. Und für Neulinge der Serie sehr zum empfehlen. Leider nur als Download.
Ich plädiere für eine kostengünstige CD-Pressung bei pop.de!

>> hier gibt es weiter Infos: www.gruesseausgehenna.de

Freitag, 5. März 2010

Rezension: Horror-Haus - 02 - Don E.

Über den Titel habe ich mich erst gewundert. Aber andersrum wäre zu viel verraten worden.

David Bernett ist ein erfolgloser Schauspieler. Jedenfalls bis er in Don E. einen lukrativen Auftraggeber findet. Doch es steckt mehr hinter den Aufträgen, die sich harmlos anhören. Und ehe er sich versieht ist David in einem Strudel gefangen, der sein Schicksal werden wird. Und nicht nur seins ...

Nach dem Erstling ist diese inhaltlich starke Geschichte ein echter Quantensprung. Mystery vom feinsten. Trotz der Länge von 2 CDs wird es nie langweilig. Am Ende sind es dann noch 10 Minuten Outtakes, die das Hörspiel komplettieren.

Bei den Sprechern verzichtet man auf Stars und wendet sich soliden Schauspielern zu. Jan Krogmann kann als Don total überzeugen. Die Leistung ist wirklich 'böse'. Aber auch die beiden anderen Hauptsprecher Christian Senger und Markus Haase überzeugen.

Von dem Synthie-Soundtrack hätte ich gerne eine Kopie in voller Länge. Hierfür zeichnet sich Ralf Pantel verantwortlich. Guter Score.

Das CI der Serie hat ein kleines Facelift schon nach der ersten Folge erhalten. Das tut auch gut. Das Coverfoto konnte ich nicht einer Szene aus dem Hörspiel zuordnen.

Fazit: Ein tolles Mystery-Hörspiel zwar ohne viele Stars aber mit Tiefgang. Beeindruckend ist die Atmosphäre, die hier geschaffen wird.

Donnerstag, 4. März 2010

Rezension: Dorian Hunter - 09 - Im Labyrinth des Todes

Nun ist die Serie beim Label Folgenreich. Aber immer noch genauso gut.

Dorian Hunter erreicht eine grausame Nachricht: Coco Zamis sei tot. Natürlich macht er sich sofort auf den Weg dorthin und stellt Ermittlungen an. Auf dem Friedhof merkt er schnell, das Coco nicht im Sarg liegt und macht schnell mit einem Ghoul Bekanntschaft. Bei weiteren Ermittlungen kommt er wieder auf die Spur der Familie. Aber diesmal scheint er in eine schlimme Falle getappt zu sein ...

Wahnsinn! Die Inszenierung ist diesmal so bitter. Hier ist ein Hörspiel ab 16 oder höher. Eine beispiellos schlimme Szene ist die mit Michael Lundsdale im Hotelzimmer.

Die Sprecherleistung bei Dorian Hunter sind immer gut. Diesmal ist es Andreas Fröhlich, der den Vogel abschießt. Egal ob angewiedert, ängstlich und devot. Er spricht Michael Lundsdale grandios. Wieso er es unter dem Pseudonym Tom Broke macht, ist mir schleierhaft. Er ist einfach genial!
Mit dabei sind noch viele andere bekannte und beliebte Stimmen: Konrad Halver, Santiago Ziesmer, Peter Matic, nur um ein paar zu nennen...

Die Musik ist ebenfalls aus alten Folgen bekannt. Die düsteren Synthie-Klänge passen sehr gut. Und auch atmosphärisch wird einige geboten.

Das Cover bleibt auch bei Folgenreich im CI der Serie. Es ist nicht zu unterscheiden. Das es hier ein Grab auf dem Titel gibt, passt auch zum Inhalt.

Fazit: Volle Punktzahl für die Folge und zu Recht ein Gewinner beim Hörspiel-Award für die beste Serie!

Rezension: Team Undercover - 03 - Die Nacht des Vampirs

Ein Vampir tyrannisiert ein Dorf.

Runddörfer sind es, die das Team Undercover in die Provinz locken. Das ihr Gasthaus gerade ''Grabesruh'' heisst, bedeutet nichts Gutes. Und als dann auch der Vampir auftaucht, ist das Dorf in heller Aufregung. Nick, Anne und Freddy sind skeptisch und glauben nicht an den Dämon. Sie recherchieren gründlich und können herausfinden, dass es möglicherweise um einen Schatz geht. Aber er hinter dem Hokus-Pokus steckt, bleibt lange unklar. Bis einer der Drei gebissen wird ...

Das Jungedliche sich so für Deutsche Geschichte interessieren, ist sehr unwahrscheinlich. Und doch ist der Fall spannend. Absichtlich sind Nick, Anne und Freddy vom Team Undercover immer in Deutschland unterwegs. Das macht die Serie sympatisch.

Die Hauptsprecher kommen immer besser in die Rollen hinein. Ein wenig Overacting ist immer noch mit dabei, das könnte man noch ablegen. Robert Missler macht seine Sache wie immer mehr als sehr gut. Nett auch der Gastauftritt von Karin Lieneweg. Sie hat eine Rolle, die noch schrulliger ist als die Tante Mathilda in den Drei ???.

Musik und Geräusche sind gut und passen zur Serie. Hier bleibt Luft nach oben, gerade wenn es um Abwechslungs geht. Die wirklich gute Titelmusik wird zu oft benutzt.

Das Cover ist gut und hat, so grausam es ist, einen Bezug zum Hörspiel. Auch das mit der Lupe passt zum CI der Serie.

Fazit: Ein neues Label (Contendo, 2009) und ihre erste Serie. Mit viel Herzblut wird hier eine TKKG-Konkurrenz aufgebaut. Und das klappt!