Weniger ist nicht immer mehr.
''Fear base'' - der Name wird bekannt, als die vier Forscher einer Eisstation, die den Klimawandel erforscht beim Abtauen eine Höhle mit einem Mammut finden. Beim Mammut scheint noch eine Raubkatze zu sein. Doch es ist etwas böses, wie ihn einen Schamane erzählt. Und tatsächlich sterben nun nach uns nach die Forscher. Nur Marshal, ehemaliger Elitesoldat, kann dem Wesen trotzen ...
Zum Wetter hat der Thriller absolut gepasst. Draußen Eis und Schnee und auf den Ohren ein durchschnittlicher Mystery-Thriller. Knackpunkt an der ganzen Story ist, dass sie vorhersehbar und durchschaubar ist. Trotzdem erwarten den Hörer sechs Stunden typische Thriller-Unterhaltung von Lincoln Child, der aber mit Douglas Preston zusammen in der Regel mehr zu bieten hat.
Die klassische Lesung ohne Geräusche und Musik wird von Detlef Bierstedt bestritten. Ihn kennt man ja aus so vielen Fernseh- und Hörbuch-Rollen, dass man weiß, das man hier auf ein sicheres Pferd gesetzt hat. Er intoniert gut und verschiedene Rollen auch mit anderer Stimme. Seine Stimme ist sympathisch und streckenweise rettet er die lahme Story durch seinen Vortrag.
Das Cover gehört zum Buch und ist simpel gestrickt. Toll finde ich, dass das Argon-Logo sich ähnlich präsentiert.
Fazit: Ich hatte das Hörbuch für meine Frau besorgt, wir haben es aber zusammen unter der Kuscheldecke zusammen 'weggehört'. Trotz der Schwächen der Story hat es uns ein paar Abende gefesselt.





























