Sonntag, 31. Januar 2010

Rezension: Mimi Rutherfurt und die Fälle Box 02

Nun kommt Mimi Ritherfurt nicht mehr als Einzelhörspiel, sondern nur in einer Box. In Zukunft sollte man auf gleichbleibende Qualität setzen.

In ''Todesliste'' ist ein Mörder schnell gefunden. In '' Buckingham Palace'' golt es die zukünftige Königin zu schützen. In ''Flucht im Dunkeln'' glaubt Mimi nicht so recht an die Hilfsbereitschaft eines Professors.

Allein ''Flucht im Dunkeln'' hätte als Einzelfolge eine gute Bewertung bekommen. Die anderen Fälle sind ein wenig fad und können inhaltlich nicht so überzeugen.

Gisela Fritsch macht als rüstige Lady mit Miss Marple Touch eigentlich eine gute Figur. In sehr guter Erinnerung ist mit Peter Weis geblieben, obwohl er noch regietechnisch noch mehr herausgefordert hätte werden können. Eine gute Rolle für ihn bleibt es trotzdem.

Die eingesetzte Musik hat man sich von Miss Marple ausgeliehen und gibt der Serie auch weiter Ihren Touch. Das ist nett.

Auch das Cover trägt zum vermeindlichen Miss Marple-Klon bei. Es zeigt eine Szene aus einem der vier alten Kinostreifen.

Fazit: Zwei schwache Folgen und eine gute. Zu wenig für die Zukunft.

Sonntag, 17. Januar 2010

Rezension: Sherlock Holmes - 42 - Das Rätsel von Boscombe Valley

Die Lösung liegt in der Vergangenheit.

Charles McCarthy wurde ermordet und alles deutet für Lestrade auf den Sohn hin. Sherlock Holmes ist anderer Meinung und fängt an, zu ermitteln ...

Diesmal ist der Fall inhaltlich etwas schwächer und wird hörspieltechnisch etwas langatmig ausgeführt. Natürlich ist ein Sherlock Holmes immer ein Hörspiel wert, aber manchmal ist weniger mehr.

Christian Rode und Peter Groeger beweisen wieder einmal, dass sie Spaß an den Rollen haben und sind als Holmes/Watson schwer zu übertreffen. Donald Arthur gefällt mit seiner Stimme immer wieder und Christian Toberentz gibt eine sehr gute Leistung ab.

Die für die ganze Serie ausgesuchte Musik kommt auch hier wieder zum Einsatz. Das Strickmuster hat sich bewährt, wieso sollte man da ausbrechen. Das gleiche gibt für die detailierten Geräusche.

Das Cover zeigt eine Illustration mit einer Szene aus dem Hörspiel. Hier sieht man, dass sich Künstler Simon Römer vorab mit den Stories beschäftigt.

Fazit: Sherlock Holmes, mal nicht ganz so gut, aber immer noch solide Krimiunterhaltung.

Rezension: Christoph Schwarz - 03 - Das Keltengrab von Kirn

Gute, solide Gruselkost mit Zeitparadoxon.

Christoph Schwarz untersucht den Tod eines jungen Mannes. Der Mörder wurde nie gefasst. Doch bei der Untersuchung wird Christoph Schwarz in die Vergangenheit geschleudert. Während er verzweifelt einen Weg zurück sucht, kontaktiert seine Freundin Conny die Schatzjägerin Jaqueline Berger...

Zeitreisen und deren Konsequenzen sind immer ein Wagnis. Hier wird das toll gelöst. Auch das Crossover mit der anderen Romantruhen-Serie ''Die Schatzjägerin'' klappt wunderbar. Eine Option, die sicher auch umgekehrt klappen kann.

Die Sprecher sind sehr gut. Mit Sascha Rotermund hat die Serie sicher einen der Shootingstarts am Sprecherhimmel verpflichtet. Seine nüchterne Art passt gut zum Detektiv des Übersinnlichen. Mit dabei auch: Marion von Stengel, Marcus Görner und Oliver Theile.

Die Musik passt gut zur Serie. Daran kann man sich gewöhnen. Die Geräusche sind ebenfalls sehr gut.

Das Cover ist im CI der Serie, das sicher mit s/w außergewöhnlich ist. Die Szene stammt aus dem Hörspiel und ist daher doppelt gut.

Fazit: Die Serie ist überraschend stark und ich bin ein Fan der Serie. Ich hoffe, dass es bald auf dem Niveau weiter gehen kann.

Rezension: Die Drei ??? Kids - 11 - Fluch des Goldes

Goldrausch in Rocky Beach.

Der alte Rod Dunken hat Gold gefunden und ein Fund der Sutter-Brüder scheint das zu bestätigen. Da Onkel Titus drauf und dran ist, sein ganzes Gespartes zu investieren, gehen Justus, Peter und Bob der Sache auf den Grund. Doch ihr nächtlicher Besuch bei den Sutter-Brüdern endet in einem Desaster. Wie können sie sich aus dem Gefängnis befreien und noch rechtzeitig Onkel Titus vor dem größten Fehler seines Lebens bewahren...

Eine gute Story mit einer Menge an überraschenden Wendungen. Action hat es genauso wie lustige Momente (Lottogewinn). Sie sind dazu überzeugend gespielt.

Die Hauptsprecher geben sich alle Mühe, Film-Feeling rüberkommen zu lassen. Gefallen hat mir Joscha Fischer-Antze und natürlich Douglas Welbat in der Doppelrolle der Sutter-Brüder.

Musik und Geräusche sind gut und manchmal wünscht man sich, die Original Drei ??? hätten genauso ein liebevolles Produktionsteam.

Die Illustration vom Cover ist eine Szene aus dem Hörspiel und zeigt schon Action. Zu Recht.

Fazit: Gute Folge mit vielen guten Details.

Rezension: S.I- Synthetic Intelligence - 03 - Geheim

Ich bin immer auf der Suche nach einer guten Geschichte. Die dritte Folge S.I. läßt mich da ratlos zurück ...

Protagonist Elliot Meister, verheiratet mit der Anhalterin aus Folge 1, als Anwalt mit dem Agenten. Bis ...
Mal ehrlich, das hätte keiner gedacht. In sich ist die Folge schlüssig, aber es scheint so, als hätte man mal eine rote, mal eine blaue Pille geschluckt.

Egal, welche Pille der Autor eingeworfen hat - er sollte sich erklären, was man innerhalb der Serie so alles machen kann und darf. Regeln scheint es keine zu geben.
Als Zuhörer darf man sich nur treiben lassen. Und das gefällt mir bei Gabriel Burns definitiv besser.

Die sieben Sprecher der Folge sind allesamt Profis und gut. Vor allem Florian Halm ist als Hauptsprecher sehr gut.

Die Musik ist strange und passt zum Inhalt. Die Geräusche sind okay. Das Cover passt zum CI. Zum Inhalt passt es maximal, wenn man es als Matrix-Clone versteht.

Fazit: Mir ist eine Geschichte lieber, in der ich mitfiebern kann. Und da hat maritim bessere Serien am Start.

Rezension: Titania Special - 04 - Peterchens Mondfahrt

Geeignet ohne Altersbeschränkung!

Titania Medien hat sich zur lieben Gewohnheit werden lassen, zu Weihnachten immer einen Kinderklassiker aufzulegen. Diesmal ist das wohlbekannte Märchen ''Peterchens Mondfahrt'' dran.

Die Umsetzung ist mehr als kindgerecht und mit klasse Sprechern versehen. Was soll man viele Worte verlieren, wenn man es besser nicht umsetzen kann ...

Hervorheben möchte ich bei den Sprechern Axel Malzacher als Herr Sumsemann und Hasso Zorn, der als böser Mondmann seinem Namen alle Ehre macht.

Die ausgesuchte Musik ist gut und die Geräusche hervorragend.

Von Firuz Askin ist man realistischeres gewohnt, aber auch dieses Cover ist gut.

Fazit: Ein Märchen zum immer-wieder-Hören. Vielleicht schon ein bisschen zu kitschig, aber so will ich Weihnachten berieselt werden ...

Rezension: Abspecken mit Shaun das Schaf

Also - für den Humor muss man geboren sein. Und ich habe ''böööah'' köstlich gebölkt.

Kleine Episoden mit Shaun dem Schaf, so wie wir ihn aus dem Fernsehen kennen und lieben. Aber nicht 1:1 übernommen, so wie es andere Verlage machen würden.

Man holt den genialen Christoph Maria Herbst (Stromberg) vor's Mikro und läßt ihn locker lesen und schneidet Ihn geschickt. Geschickt = Genial in dem Fall.

Ein bisschen Musik und Geräusche drunter und schon kommt das Comic-Feeling rüber.

Fazit: Das hier ist mehr als eine nette CD zum Film. Das hier ist toll geschnittene Comedy mit Christoph Maria Herbst.

Rezension: Die Drei Ausrufezeichen - 04 - Gefahr im Fitness-Studio

Die Drei !!! haben es schwer gegen die Übermacht der Drei ??? Fans, die dem skeptisch gegenüberstehen. Aber ich finde die richtig gut.

Kim trainiert ein wenig im Fitness-Studio. Doch irgendetwas stimmt nicht, das merkt sie schnell. Was führt die Cheffin Rita im Schilde. Als Franzis Schwester auch in den Bann der Gauner gerät, greift der Detektiv-Club ein.

Den Drei !!! muss man unvoreingenommen entgegentreten. Sie sind gut gemacht und die Stories sind für Mädels auch klasse. Eine der besten Jugendserien 2010. Leider sehen das außer mir wohl nicht so viele.

Die Sprecher sind gut ausgesucht. Mit Kerstin Draeger und Jürgen Holdorf sind zwei tolle Sprecher-Stars dabei.

Die Musik, die Jingles ähnelt, ist gut eingesetzt. Die Geräusche sind ebenfalls gut.

Die Cover sind dem Buch entliehen und haben damit Wiedererkennungswert.

Fazit: Ich finde die Serie richtig gut und kann sie Mädchen ab 12 ans Herz legen. Reinhören, Ihr Skeptiker!

Rezension: TKKG - 166 - Das Mädchen mit der Kristallkugel

164 Folgen nach dem ''Blinden Hellseher'' kommt wieder ein übernatürlicher Scharlatan ...

Ortrud scheint mit Hilfe der Kristallkugel wirklich die Zukunft voraussagen können. Davon ist auch Willi überzeugt. Doch der Rest von TKKG glaubt das nicht. Sie stellen der Wahrsagerin eine Falle ...

Ich habe die Folge 166 der Serie ein wenig später auf die Ohren bekommen und kann so in die letzte Folge mit Veronika Neugebauer geniessen. Nachfolgerin Rhea Harder (ich meine, wenn sie es tatsächlich wird) ist ebenfalls mit dabei. Elga Schütz gefällt mir in Europa-Hörspielen auch immer besser.

Die ausgesuchte Musik ist gut und die Geräusche ebenfalls. An das neue Coverartwork muss man sich allerdings gewöhnen.

Fazit: Die Folge ist natürlich kein Vergleich zum ''Blinden Hellseher'', aber sie ist für eine aktuelle TKKG-Folge gut.

Rezension: Astra Obscura - Der Pfad der Sterne - 05 - Aus Stein

Mit Finnis und Rios durch die Wüste ...

Die Bergüberquerung ist überstanden und die Stadt Taifra entschädigt sie für alles, vor allem durch die Gärten aus Stein. Doch Finnis will Jara finden und dafür muss die Wüste durchquert werden. Sie schliessen sich einer Karavane um. Doch der Weg ist gefährlich und schon bald passiert ein Mord...
Währenddessen kommen Jara im Palast von Sarassan immer mehr Zweifel, ob sie dort wirklich ein gern gesehener Gast ist.

Die Umsetzung der Karavane ist orientalisch und das kommt mit der ausgesuchten Musik gut rüber. Das ist ein Pluspunkt für die Serie. Leider konnte man bei den Hauptrollen diesmal nicht so gute Stimmen besetzen, wie es bei den Hauptrollen eigentlich der Fall ist. Vor allem die Prelarchin hört sich steif an.

Das Cover-Artwork der Serie ist hervorragend und ist bestimmt jetzt schon ein Anwärter auf den Hörspiel-Award 2010.

Fazit: Wann kommen mehr Folgen? Ich will wissen, wie die Serie zu Ende geht!

Rezension: Astra Obscura - Der Pfad der Sterne - 04 - Eiszeit

Das Ziel ist nun klar. Doch dafür müssen die Berge überquert werden.

Finnis und Rios müssen die Berge überwinden und schließen sich einem Trek an, bei dem auch ein Kaufmann mit seiner Tochter und ein Brüderpaar teilnimmt. Auf dem Gipfel verschlechtert sich das Wetter. Wären die Anderen einen gefährlichen Abstieg waren, will Finnis an den Schatten vorbei einen ''leichteren'' Weg gehen. Doch der ist voller Gefahren ...

Nachdem man einmal in der Story drin ist, macht das Hören richtig Spaß. Man fiebert mit Rios und Finnis und ist auch geräuschetechnisch mitten drin, wenn es Rios an Kopf und Kragen geht ...
Das ganze kann man sich als abenteuerliche Alpenüberquerung vorstellen.

Die Sprecher sind gut drauf und vor allem Eckard Müller weiß als nüchterner Rios von Faagila zu überzeugen. Heide Joblonka ist als Finnis von Somora sehr kühl und das passt zur Rolle.

Die ausgesuchte Musik ist eine Stärke der Serie, doch diesmal sind auch gute Geräusche dabei. Mich hat es gefröstelt an der einen oder anderen Stelle. Aber ich habe es auch bei Minustemperaturen hören dürfen.

Das Feuer-Artwork der Serie finde ich sehr stark. Hier ist es ein gedrehtes Pferd.

Fazit: Wenn man die technischen Fehler der ersten Folgen einmal sieht, dass es aber inhaltlich spannend vorwärts geht, dann kann man doch von einer interessanten Serie sprechen. Ich fühle mich gut unterhalten.

Rezension: Team Undercover - 03 - Das Haus der Geister

Macht die Serie einen Sprung nach vorn ?

Der Pfarrer bittet Freddy, Anne und Nick, sich etwas um Frau Ildebrandt zu kümmern. Die ist allerdings mehr mit den Nerven runter, als der Pfarrer vermutet. Zu Recht; denn sie hört Stimmen Ihrer verstorbenen Schwester und merkwürdige Dinge häufen sich. Die Drei vom Team Undercover kümmern sich um die blinde Frau und es gruselt und ekelt sie schon ganz schön! Doch sie glauben, dass da jemand hinter Allem steckt ...

Die dritte Folge ist ein großer Schritt nach vorne. Vor allem bei den Sounds: eine Szene bei Frau Ildebrandt, wo sie nacht allein ist, ist hervorragend umgesetzt. Das Story-Ende fand ich dann ein wenig fad.

Die Sprecher agieren gut und vor allem Tatjana Auster overacted weniger. Gefallen hat mir auf jeden Fall Ingrid Mülleder als Marion Ildebrandt. Rainer Maria Erhardt ist als Pfarrer auch eine gute Wahl und tritt hoffentlich noch häufiger in der Serie auf.

Musik und Geräusche sind - wie schon erwähnt - teilweise hervorragend eingesetzt.

Das Cover hält sich ans CI der Serie. Ist im Haus wirklich ein Geist? Im Inlay findet man neben der Sprecherangabe nochwas wie ein Tagebucheintrag. Auch das ist eine Sache, die sich schön durch die Serie zieht.

Fazit: Die Serie hat Potential und TKKG, Point Whitmark und Co. können Konkurrenz gebrauchen. Bei Team Undercover bleibt auf jeden Fall immer noch Luft nach oben.

Rezension: Insignum - 02 - 33 Tage weißes Licht

Spannend, aber es fehlt der letzte Kick...

Sonderermittler Della Vigna wird Spielball der Kurie. Er soll die Journalistin Vincenza abholen und eine Reliquie mitbringen. Doch seine Gegner wollen das unter allen Umständen verhindern. Denn das gefundene Relikt könnte einen Papstmord aufklären ...

Eine Prise Aktion und Verschwörungstheorien machen die Sache spannend. Aber auch hier ist das Ende sehr abrupt. Für weitere Folgen der vielversprechenden Serie sollte man hier noch etwas investieren.

Die Sprecher sind gut und Dietmar Wunder und Florian Halm sind eine gute Wahl als Hauptsprecher. Anke Reitzenstein habe ich als sehr gut empfunden.

Die ausgesuchte Musik ist gut und gut finde ich auch, dass man den Titelsong, der vielleicht doch etwas lang ist, als ersten Track komplett überspringen kann. Obwohl der Nightwish-Song allein überzeugen kann.

Das Titelbild zeigt wieder ein Kreuz. Vermutlich wird das das CI der Serie. Bleibt abzuwarten.

Fazit: Maritim hat die Serie fulminant vor dem Start promoted. Inhaltlich hätte es besser ausfallen können. Aber ich sehe starkes Potential in der Serie, vor allem, wenn man historisch bleibt.

Rezension: Insignum - 01 - Keusche Hure

Die neue Serie von Maritim mit kirchlichem Hintergrund.

Pater Sante Della Vigna wird Sonderermittler des Papstes. Doch nicht alle sind ihm wohl gesonnen. Direkt am ersten Abend wird ein Fluch über ihm ausgesprochen und ein Attentat verübt.
Sein erster Fall ist ein 20 Jahre zurückliegender Doppel-Mord. Zwar kann er die Hintergründe ermitteln, doch auch der Hörer merkt, dass ihm die Leute, die ihm den Weg steinig machen, nicht alles erzählen...

Ich hatte das Gefühl, bei einem ersten Teil von einem Zweiteiler gelandet zu sein. Denn nach der ausführlichen Vorstellung von Della Vigna dachte ich nach der ''Lösung'' des Falles, dass nun tiefgründiger geforscht wird. Dem ist leider nicht so.

Bei den Sprechern hat man mit der aktuellen 007-Synchronstimme Dietmar Wunder einen Volltreffer gelandet. Auch der Rest des Casts ist gut. Eine gute Leistung bringt auch Neuling Jan Panczak.

Die ausgesuchte Musik-Untermalung ist gut, das kennt man von Maritim. Diesmal hat man sich aber auch für Cross-Marketing entschieden und damit steuert die Darkrock-Combo Nightwish den Titelsong bei. Das ist okay.

Die Cover-Illustration paßt ins Schema von Maritim und hat auch ein Kreuz im Motiv. Das passt zum Namen der Serie.

Fazit: weitere Folgen werden zeigen müssen, wie es mit der Serie weitergeht. Der Start war etwas schwach.

Mittwoch, 6. Januar 2010

Rezension: Gruselkabinett - 38 - Die Spinne

Eingewickelt ...

In Zimmer 7 erhängen sich ständig Leute. Der junge Abenteuerer Richard Bracquemont will das Rätsel lösen. Er hält es auch länger aus, als so mancher Anderer. Aber im Haus gegenüber scheint er mit Clarimonde die Liebe seines Lebens zu finden ...

Ich habe mich das Hörspiel über gefragt, worum es eigentlich geht. Am Ende überzeugt mich die Geschichte zwar nicht so sehr. Aber überzeugt hat mich die grandiose Leistung von Simon Jäger in der Hauptrolle. Sein Steigern im Charakter ist genial. Zusammen mit seiner Leistung in Plan B ist er der Kandidat für ''Bester Sprecher in einer Hauptrolle 2009'' beim Hörspiel-Award für mich!

Die ausgesuchte Musik und die Geräusche sind beständig gut - das kennt man aus der Serie. Sehr klassisch produziert macht man hier keine Fehler.

Das Cover ist toll und erstmals stört der ''Mauerrand''. Aber sonst passt es nicht ins CD. Wieder eine klasse Illustration von Firuz Askin.

Fazit: Die Geschichte ist nicht so dolle, aber Simon Jäger isses.

Rezension: the Satchmo Trilogy - 04 - Bethleham

Weihnachten mal anders.

In der Zukunft kann man Geschichten in eine Maschine stecken und die holt die wahren Fakten heraus. Das macht man hier mit der Weihnachtsgeschichte und transmittet das Ganze. Ob es nun ein Software-Fehler ist oder ob da Batman- und Star Wars-Seiten mit in die Maschine gekommen sind - hier wird die einzig wahre Geschichte erzählt.

Man erkennt alles wieder: Jesus-Geschichte, Batman, Star Wars uvm. Aber man kann auch erkennen, wie es so bei der Satchmo Trilogy hergeht in den Folgen der Serie.

Die Produktion ist aber nicht nur inhaltlich klasse. Auch von der Klangtechnik und von den Sprechern und den Sound ist das genial.

Das Cover zeigt eine Szene aus dem Hörspiel - klar, bei dem Namen.

Fazit: fuenf59 sind die Newcomer 2009 und hier ist die beste Satchmo-Folge. Das kann ich nur empfehlen.

Rezension: Monaden - 03 - Teil 3

Der Titel wird geklärt.

Harald Kulik, Castilo Lipardi und Evel Vouzinidou sind in Griechenland und stehen vor Problemen. Sie müssen aufräumen. Doch eine Menge Gegner halten sie davon ab.

Die Reihe fing 2002/2003 an und nun wird sie nach sechs Jahren fortgesetzt. Man ist mitten in der Handlung und muss die Folgen 1 und 2 nochmal hören, sonst klappt das mit dem Anschluss nicht.
Leider ist auch das Produktionsniveau Ende 2009 ein Anderes und man knüpft auch hier an 2003er Standards an. Die Geschichte - immerhin auf 2 CDs - lahmt zudem. Ich kann mich mit Monaden 3 nicht so recht anfreunden.

Die Sprecher tun ihr bestes. Alles voran Michael Jackenkroll als Erzähler. Fabian Eckenfels könnte es als Kulik zum Kult schaffen.

Die Musik und die Geräusche sind okay, allerdings klingt das alles sehr nach 2003 ...
Hier hätte eine Neuaufnahme oder Remischung sicher gut getan.

Cover und Layout sind strange. Das passt zu den ersten beiden Teilen. Diesmal gibt es ein Klappcover.

Fazit: Monaden 3 hat mich so gar nicht vom Hocker gehauen - sorry.

Dienstag, 5. Januar 2010

Rezension: the Satchmo Trilogy - 03 - Auf dem Planeten Tourette

Kein Hörspiel zum Fluchen...

Die Crew der Satchmo hat einen Knebelvertrag ausgehandelt. Dabei muss die Band Magnetissimus Elektro zu einem Event fliegen. Das Kleingedruckte hätte man lesen sollen und so geht schließlich alles Schief, was Schief gehen kann ...

Ein bisschen Hoffnung habe ich ja, dass es mit der Satchmo weitergeht. Denn die SciFi-Saga hat ja schon vier Folgen.
Im Stil von Douglas Adams kann man so weitermachen.
Bitte!

Schräger Humor, der oft Wortwitz ist, erwartet hier die musiklastige Produktion. Schönes Marketing-Crossover mit dem Hinweis ''Ab 16'' - weils Schlimme Wörter hat.

Viele Sprecher verderben hier nicht den Brei. Dabei sind dann auch ein paar bekannte Stimmen wie Sascha Draeger, Jürgen Holdorf, Tim Knauer, uvm..

Die Musik steuert die Band Magnetissimus Elektra dann auch selber bei. Fein, wie man an den Bonus-Tracks hören kann.

Das Cover ist strange. Und wenn man es aufklappt, noch mehr. Paßt also zum Inhalt.

Fazit: Die Hörspiele höre ich einfach gerne, weil die so was Anderes sind. Ich meine - anders als sonst. Wie auch immer! Reinhören!

Rezension: Astra Obscura - Der Pfad der Sterne - 03 - Noom

Ein zieht sich ein bisschen...

Finnis von Somora fühlt sich dem Schmied verpflichtet und versucht Jara zu finden. Dabei kommt sie in die größere Stadt Noom und versucht dort mehr über die silberne Schnalle und deren Bestimmtung herauszufinden. Außerdem bekommt sie überraschend einen Gefährten.
Jara ist unterdessen im Palast von Jussuff von Sarassan. Meint er es ernst mit der Gestrandeten ...?

Die Story stagniert inhaltlich ein wenig. Hier wird aber über siebzig Minuten Spannung aufgebaut, die sich hoffentlich in den nächsten beiden Folgen entläd. Jedenfalls bleibt das zu hoffen.

Was überrascht ist, dass wieder die Räuber auftauchen und zwei davon wieder wie über das Telefon eingesprochen klingen. Diese werden wir hoffentlich nie wieder hören. Nicht wegen der Sprecher, sondern wegen der Klangqualität. Dazu hatte ich mich in Folge 2 schon ausgesprochen. Sowas darf 2009 bzw. 2010 nicht mehr passieren!! Auf meinen wirklich guten In-Ear-Kopfhörern habe ich aber auch ein paar Schnitte gehört.

Die Sprecher tun ihren Job gut, allen vorran Heide Jablonka, die als Finnis eine gute Figur macht.

Die ausgesuchte Musik finde ich streckenweise genial eingesetzt. Eine große Stärke noch der Produktion. Die Geräusche sind okay.

Fazit: Inhaltlich interessante Serie. Allerdings hoffe und erwarte ich, dass es in Folge 4 und 5 mächtig kracht. Ich bin gespannt.

Rezension: Team X-Treme - 12 - Unternehmen Schneefeuer

Wieder im Schnee mit den Borodins.

Weihnachten in den österreichischen Alpen. Das könnte ein Spaß sein, wenn man nicht das Team X-Treme ist. Denn plötzlich tauchen der Erzfeind Bata Clava und der russische Geheimdienst auf. Da müssen die Kids der Stiftung X sehen, dass sie nicht vom Regen in die Traufe kommen. Doch wer hat sie verraten ...

Wieder eine gute Story, die viele Bezugspunkte zu den Folgen davor hat. Das ist vielleicht eine der größten Stärken der Serie.

K. Dieter Klebsch macht seine Rolle wieder hervorragend. Und Udo Schenk ist als Bata Clava eine echte Bereicherung. Und das neben einem Cast von guten Hauptsprechern.

Geräusche und Musik passen immer super zum Tempo des Hörspiels. Und das ist mitunter ziemlich rasant.

Das Cover zeigt wieder eine Szene aus dem Hörspiel und zeigt ebenfalls das Tempo der Folge.

Fazit: Für mich die beste Jugendserie des Jahres 2009 - auch für den Hörspiel-Award.

Rezension: Team X-Treme - 11 - S.O.S. Cleopatra

Keine neue Freundin ...

Sandys Vater spendiert dem Team eine kleine Yacht-Kreuzfahrt. Nichts ahnend tappt das Team X-treme in eine Falle ...

Das Cover verrät viel, um was es im Hörspiel geht. Eine böse Überraschung, die Morda Industries hier abzieht. Aber am Ende gibt es für die Kinder der Stiftung X dannn doch einen Vorteil.

Das rasante Story, die etwas aus der Serie tanzt, ist interessant. Auch werden neue Facetten der Hauptakteure bemerkbar.

Schade ist, dass die Nebenrollen hier wieder nicht den Sprechern zugeordnet werden. Die Hauptsprecher agieren sehr gut und Oliver Rohrbeck ist als besorgter Professor genauso gut wie Dietmar Wunder als 'der tote Mann' Conrad.

Musik und Geräusche sind gut und vor allem die Musik passt zum jugendlichen Image der Serie.

Das Cover vedrrät viel und hätte von der Auflösung vielleicht was besser sein können. Das könnte man noch verbessern. Auf jeden Fall passt es zum Inhalt.

Fazit: Ich finde die Serie gut, vielleicht das abwechslungsreichste dieses Jahr. Ich könnte mir jetzt schon weitere Folgen reintun.

Sonntag, 3. Januar 2010

Rezension: Team X-Treme - 10 - Tsunami

Eine neue Freundin ...

Das Team X-Treme soll Seebeben überprüfen, die gehäuft in der Karibik vor einer bestimmten Küste auftauchen. Daber erkennen sie, dass vor der Küste eine Insel Sperrgebiet ist. Von dort aus scheinen die Beben auszugehen. Doch wer steckt dahinter. Und Jenna Parker verstärkt das Team, denn auch Ihr Vater würde auf der Insel verschleppt.

Die Serie festigt sich mit jeder neuen guten Folge. Diese gehört dazu. Und man muss sie nochmal hören, wenn man die Folge 11 durch hat. Denn da gibt es einen Zusammenhang. Hier zeigt sich, dass Autor Michael Peinkofer nicht eindimensional denkt.

Die Sprecher machen Ihre Arbeit gut. Neben den Hauptrollen, die exzellent besetzt sind, ist vor allem die Sprecherin der Jenna überzeugend. Allerdings werden im Inlay leider nicht mehr die Rollen und Sprecher zugeordnet. Das gibt Abzüge in der B-Note. Von daher vermutlich ist es Ilona Otto.

Musik und Geräusche sind gut und man kennt sie aus den vorangegangenen Folgen. Sie passt super zur Serie. Genau wie die Szenen-Überblendungen.

Das Cover zeigt in reisserischer Weise eine Szene aus dem Hörspiel. Die Illustration finde ich gut und sie passt zum CI der Serie.

Fazit: Gute Folge der Serie, die ich ich mit jeder Folge besser finde.

Samstag, 2. Januar 2010

Rezension: Astra Obscura - Der Pfad der Sterne - 02 - Renaissance

Nette Serie, mit fast unverzeihlichen Produktionsfehler.

Taru trifft bei seiner Suche nach Jara auf eine Horde Diebe. Dabei kommt er fast zu Tode. Doch ein älteres Ehepaar, Finnis und Rios, pflegen ihn wieder gesund. Doch sie haben ein dunkles Geheimnis. Und der Zufall will, das Taru dahinterkommt ...

Tja, das Ende hätte ich so nicht erwartet. Vielleicht zieht sich das Stilmittel wie ein roter Pfad durch die Serie. Das fände ich jetzt schon interessant.

Ich habe Anfangs von Produktionsfehlern gesprochen. Das empfand ich so bei den Dialogen der Räuber. Denn hier klingen zwei, u.a. Regiekollege Martin Sabel, wie mit dem Telefon aufgenommen. Sowas darf bei einer kommerziellen Produktion 2009 nicht mehr passieren und dem Käufer angeboten werden. Ich hoffe, das bleibt ein Einzelfall!
Punktabzug!

Die Sprecher sind unverbraucht und das macht einen Teil des Reizes der Serie aus. Vor allem hat mir Olaf Krätke gefallen, der nur im lezten Track einen Ausblick auf Folge 3 erahnen läßt.

Mir liegen nun die kompletten CDs mit Cover vor. Und die finde ich sehr sehr genial. Das Titelbild kommt auf der CD ebenfalls vor und mit den Regenbogenfarben ist das nochmal besser. Das Motiv habe ich im Hörspiel nicht wiedererkannt. Mir aber wurscht - sieht geil aus!

Fazit: Ich bin gespannt, wie die Serie weitergeht und welche Wendungen man noch drauf hat. Auch nach dem Produktionsfehler werde ich der Serie eine Chance geben.

Rezension: Sherlock Holmes - 43 - Die Pappschachtel

Falscher Empfänger ...

Zwei Ohren werden Sarah Cushing zugeschickt und Lestrade vermutet einen üblen Streich. Er zieht aber Sherlock Holmes zu Rate und der kann nach reiflichen Fragen und Recherchen den richtigen Täter überführen.

Mit den hohen Nummern kommen nicht mehr die bekannten Fälle, aber nette Krimiunterhaltung. Eine spannende Suche hinter der ein übles Verbrechen steht.

Christian Rode und Peter Groeger sind als Holmes und Watson ein ebenso eingespieltes wie perfektes Team. Bei den Sprechern wirken daneben eine Menge Münchner Sprecher mit, die man aus so vielen Maritim-Hörspielen kennt und schätzt.

Die musikalische Untermaltung ist die, die man aus vorangegangenen Episoden kennt. Sie passt auch hier hervorragend.

Das Cover zeigt detailreich, wie man sich die Pappschachtel mit den Ohren vorzustellen hat. Aber auch kleinere Details wurden mit in die Illustration genommen. Gruselig gut.

Fazit: Ein Sherlock Holmes ist immer ein Hörspiel wert. Auch hier ist es eine gute Stunde gute Krimiunterhaltung.