Donnerstag, 24. Dezember 2009

Trauer um Aiga Rasch

Aiga Rasch
* 09.07.1941 † 24.12.2009


Ich bin froh, Ihr Freund gewesen zu sein.

Natürlich hatte ich früher Biene Maja- und Fünf Freunde-Kassetten. Doch so richtig Hörspiel-Fan bin ich durch die Drei ??? 10 - Die flüsternde Mumie - geworden. Die hatte ich damals für ein paar Pfennige auf dem Trödel erstanden. Damals habe ich mir die Kassette weniger durch die Drei ??? gekauft, sondern weil das Cover so genial war: Aiga Raschs Drei ??? Illustrationen waren eben weit weg vom alltäglichen - schon wegen der ungewöhnlichen schwarzen Cover.

2002 durfte ich Aiga dann kennenlernen. Sie hatte den damaligen harten Kern der Rocky-Beach.com zum Geburtstag eingeladen. Wir bekamen alle einen sehr privaten und tiefen Einblick in den Menschen und auch in die Arbeit der Künstlerin, die so heimatverbunden war.
Von den anwesenden Leuten sind eine Menge dabei gewesen, die Aiga und Ihre Arbeit noch lange über dieses Treffen hinaus begleitet haben.
Für meinen Teil ist da mehr als reine Bewunderung daraus geworden. Mit Aiga verband mich eine Freundschaft, die auch gesundheitliche Tiefen überwunden hat. Da stehe ich aus dem Kreis der Leute von damals aber nicht alleine da.

Zusammen mit "Onkel Titus" schenke ich Aiga Rasch die Homepage "aiga.de", die wir gemeinsam betreuten. Vor drei Jahren gestaltete sie diese aktiv mit um. Sie füllte die Website mit Leben und Grafiken. So werde ich sie auch erhalten. Zum Schluss war es Aiga nicht mehr möglich, angestrebte Änderungen durchzuführen. Auch der Shop wurde geschlossen.

Aiga hatte bis zum Schluß den kreativen Drang. Sie konnte aber im letzten halben Jahr gesundheitlich nicht mehr weitermachen. Das muss für eine solches kreatives Genie eine große Qual gewesen sein.

Was uns bleibt sind Ihre Bilder.
Mit denen hat sie die Serie geprägt und durch die Cover sind nicht wenige zu den Drei ??? Fans geworden, die sie heute sind.

Was mir bleibt, sind ein paar wirklich tollte Erinnerungen.
Erinnerungen, die ich nicht missen möchte. Und Freundschaften, die ich erhalten möchte.

Mit Aiga verlässt uns eine der Personen, die sich wirklich um die Drei ??? verdient gemacht haben. Eine tolle Künstlerin und eine starke Persönlichkeit. Und eine gute Freundin.

In tiefer Trauer,

CHRizzz

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Rezension: Baadingoo, die Feriendetektive - 10 - Jagd durch Berlin

Mal ein neues Abenteuer mit den Feriendetektiven Baadingoo.

Berlin steht auf dem Programm und direkt bei der Stadtrundfahrt bekommen sie ein Rätsel mit auf dem Weg. Der Fahrer hatte einen Vater, der ihm und seinem Zwillingsbruder eine Zigarrenkiste und ein Rätsel aufgegeben hat. Und so führt das Rätsel sie auf das Brandenburger Tor, den Reichstag, dem Too, zur Weltzeituhr und zum Fernsehturm. Sogar im Wannsee ist ein Hinweis. Aber werden Timo, Lillie und Max hinter das Geheimnis kommen ?

Tja, schöner kann man eine Berlin-Rundreise (oder auch Marketing-Tour) nicht verpacken, als in diesem Kinderhörspiel. Da freue ich mich jetzt schon auf die Hamburg-Städte-Tour!!

Die Sprecher sind gut, auch die Kinderstimmen werden gut gesprochen, wobei man merkt, dass es schon Erwachsene sind. In den Nebenrollen sind ein paar bekannte Namen zu finden wie Günter Lüdke, Douglas Welbat, Eberhard Haar und Alexandra Doerk.

Die Musik kennt man aus den vorangegangenen Folgen. Sie hat einen hohen Wiedererkennungswert. Die Geräusche sind auch gut.

Das Cover zeigt fast alle Wahrzeichen von Berlin und Baadingoo. Super gelöst.

Fazit: Packende fast 90 Minuten (!!!) auf einer vollgepackten CD. Und die ist von der ersten bis zur 88sten Minute spannend :-)

Rezension: Plan B

Wow! Das vielleicht beste Einzelhörspiel des Jahres. Nur eins darf ich als Rezensent hier nicht: Spoilern.

Zum Inhalt vielleicht nur ein typisches Zitat: ''Maria Jorgensen und Arnold Heidenberger saßen friedlich auf der Couch - gefesselt und geknebelt''

Zur Story einfach ein Glückwunsch an Ivar Leon Menger. Er schafft es, typische Sternstunden des Radiohörspiels in Erinnerung zu rufen und mit der gelungenen Produktion einem die Kinnlade runter fallen zu lassen. Immer und immer wieder...

Auch die Besetzung ist top. Allen voran Hans-Werner Bussinger, der in diesem Jahr zu früh verstorben ist. Aber auch Simon Jäger, Katja Brügger, Udo Schenk, Gerrit Schmidt-Foss und Luise Helm lassen keinen Wunsch offen. Und alles auf den Punkt!

Die Zwischenmusiken und Geräusche sind hervorragend. Klanglich passt da alles, auch die Schüsse...

Das Cover verrät ein bisschen, aber nicht viel und zeigt was aus dem Hörspiel. Das CD-Label ist da aussagekräftiger.

Fazit: Absolut top. Ein Erwachsenen-Hörspiel, wie man sich es wünscht!
Perfekt ...

Rezension: Raumstation Alpha-Base - 05 - Das letzte Lebenszeichen

Die Crew der Alpha Base teilt sich auf.

Nach dem Verschwinden von Tim Wagnis und der Entführung von Olsen, machen sich Captain Schwing und Carmen auf dem Weg, um den Entführten zu befreien. Abisai Abel macht sich auf den Planeten Zulu1 auf, um nach den Fasmonen zu sehen. Dabei begegnen sie erstmal den Dulikaten, die alles assimilieren wollen.

Eine Menge Überraschungen, Machtspiele und Wendungen kann man in dem Hörspiel hören. Nach 5 Folgen merkt man deutlich, dass bei den Ideen der Alpha Base zwar andere Science Fiction-Serien Pate gestanden haben, aber man hier doch ein großes Ganzes schafft, was jedem Star Trek-Fan (Trekker, nicht Treckies!) Spaß machen wird.

Die Sprecher sind gut und fast alle haben bei Star Trek, zumeist bei Voyager, mitgemacht. Gefallen hat mir diesmal besonders Anke Reitzenstein. Wolfgang Condrus darf mit William Turner wohl einen der durchtriebensten Charaktere sprechen.

Die Musik ist toll und die fanfarenartige Hymne steht der Alpha Base gut zu Gesicht. Die Geräusche sind ebenfalls gut.

Das Cover zeigt eine Szene aus dem Hörspiel. Das klingt komisch, ist aber so. Ein Dublikant wird gezeigt.

Fazit: Ich bin ein Fan der Serie geworden. Und das spätestens mit der Folge 4. Die 5 Titel sind für jeden Science Fiction-Fan ein tolles Weihnachtsgeschenk. Hier wäre eine Box von Maritim gefordert!

Rezension: Astra Obscura - Der Pfad der Sterne - 01 - Der Liebe Leid

Das Label ''HigherSense in HigherSins'' ist nach langer Zeit zurück. Und wagt sich an einen Mystery-Fantasy-Stoff.

Der Sohn des Schmiedes kommt nach langer Ausbildung in sein Dorf zurück. Taru, so der Name des Heimkehrers, verliebt sich in Jara, die ihm seit Jahren versprochen war. Doch sie verschwindet plötzlich ...

Ein wenig anstrengend ist der Anfang schon, denn hier wird extrem lange an der Rückkehr und der Vorstellung des Dorfes erzählt. Da, wo es mysteriös wird, hört der erste Teil schon auf. Aber im ersten Schwung sollen ja drei Teile erscheinen und nur zwei Wochen später die nächsten zwei. Damit wird kräftig losgelegt. Von der ersten Folge liegt mir eine MP3-Version vor.

Die Sprecher kann ich nicht namentlich nennen. Ein 'Star' ist mir nicht aufgefallen. Man hat aber anscheinend mit Schauspielern besetzt, denn die Leistung ist in Ordnung. Leider sind die Sprecher zum Teil losgelöst von der Atmosphöre und manchmal klingt es nicht ganz auf der Höhe der Zeit, Aber das mag an meinen MP3s liegen, die keine hohe Qualität hatten.

Musik und Sounds sind nett und runden das Gesamtbild ab.

Die Cover scheinen vom Motiv her nichts mit dem Inhalt zu tun zu haben. Die Motive sehen aber klasse aus und die gefallen mir gut. Bin gespannt, wie die in 'Original' aussehen. Die Folgen erscheinen offiziell ja Anfang Januar 2010, aber der Webshop pop.de wird sie vorab aufliefern.

Fazit: Ich denke, dass man hier schlecht mit einer Folge starten kann, denn man muss den weiteren Verlauf der Geschichte hören, um zu entscheiden, wo der Weg hingeht.

Rezension: Lady Bedfort - 29 - Tod in den Highlands

Max biegt wieder mal falsch ab ...

Max und die Lady wollen Urlaub machen. Aber das Navi streikt und sie gelangen in ein Haus der Sekte der ''Kinder der Tiefe'', die sehr erdverbunden ist. Lady Clara Bedfort und Max spielen das Spiel mit und machen sich auf, um auf dem Ben Nevis (!) die Taufe zu erhalten. Doch dann geschieht ein Mord ...

Die Spannung wird gut aufgebaut und als der Mord passiert, ist nur klar, wen es trifft. Die Auflösung ist überraschend und gut.
Nebenbei wird erzählt, wie der freigestellte Inspektor Miller immer tiefer in seine Untersuchung rutscht. Es bleibt offen, was aus ihm wird. Das wird uns sicher noch ein paar Folgen begleiten.

Die Musik und die Geräusche sind gut und gerade die Tunes kommen einem vor wie ein paar alte Bekannte.

War bis jetzt jemand total enttäuscht von Waltraut Habicht? Ich kann das nicht nachvollziehen. Sie ist mit ihrer Interpretation der Lady Bedfort sicher gut. Schön, dass Detlef Bierstedt hier eine Rolle übernommen hat.

Das Cover könnte eine schottische Landschaft zeigen. Mit dem Inhalt konnte ich es nicht zusammen bringen. Doch die Berge sind unter Nebel. Das passt.

Fazit: die ersten Drei Folgen mit der neuen Stimme waren auch inhaltlich gut. Vor allem, dass man Inspektor Miller aus dem Geschehen nimmt, ist nicht übel. Er kommt als Privatermittler dann auch glaubwürdiger rüber ... Könnte man sich ja überlegen.

Montag, 14. Dezember 2009

Hörspiel-Award: Nominierungsphase gestartet

Wie angekündigt ist es nun so weit: zum 10. Mal werden die Hörspiel-Awards vergeben. Punktlich (kurz nach 00:00) ist die Nominierungsphase gestartet worden. In den verschiedenen Kategorien (u.a. Beste Serie, beste Serienfolge, beste Lesung uvm.) sorgen fünf getrennte Stimmen für eine Nominierung zum Voting.

Die Nominierungsphase läuft vom 15.12.2009 bis 14.01.2010. So haben auch Produktionen, die zum Ende des Jahres erscheinen die Chance dabei zu sein.
Vom 15.01.2010 bis 14.02.2010 ist dann das Voting. Ein paar Tage später werden die Gewinner bekannt gegeben.

Im Anschluss an den 10. Hörspiel-Award wird es noch ein Voting für "die Besten der Besten" der letzten 10 Jahre geben.

Bitte unterstützt den Award.
Denn hier zählt jede Stimme, auch Deine.
Und sie zählt genauso, wie jede weitere andere Stimme auch!

Rezension: Edgar Wallace - 01 - Der Hexer

Wie lange warten wir nun schon auf die Neuauflage von Maritim. Nun nimmt sich Nocturna Audio der Sache an - allerdings mit einer Neuauflage.

In ''Der Hexer'' wirklich tot? Anwalt Maurice Messer allerdings erschrickt, denn er ist schuldig an dem Tod der Schwester vom Hexer. Scotland Yard ist mit Chiefinspektor Bliss und Inspector Wembury mit seinen besten Leuten hinter dem Verbrecher mit den vielen Masken her. Doch immer scheint das Phantom einen Schritt schneller zu sein.

Nah am Buch hält sich diese Vertonung. Die Machart kann man als klassisch bezeichnen, auch wenn die Musik da aus der Rolle fällt. Sie ist definitiv modern und passt in die heutige Zeit. Herausgekommen ist eine Umsetzung, die der Klassik-Fan genauso wie der Krimi-Fan hören mag.
Und ein paar Szenen mehr als die alten Versionen gibt es auch.

Bei den Sprechern konnte man auf ein paar bekannte Stimmen zurückgreifen: Wolf Frass, Katja Brügger und Helmut Zierl. Als Gastsprecher ist ''Disco''-Moderator Ilja Richter mit von der Partie.

Musik und Atmos sind gut und passen zum Stoff. Das Cover ist Wallace-Rot und hat auch das Konterfei mit eingearbeitet. Und Big Ben erkenne ich auch.

Fazit: einge gute, klassische Umsetzung, genau wie ich sie hören möchte. Ich freue mich schon auf die angekündigte, zweite Folge von Nocturna: Die Tür mit den sieben Schlössern.

Rezension: Andi Meisfeld - Undercover auf dem Weihnachtsmarkt

Es ist einfach gut, den bekanntesten Jungameiserich mal wieder zu hören.

Frau Königin ist verzweifelt: auf dem Weihnachtsmarkt gibt es viele Diebe und sogar einen Erpresser! Andi und seine Frende ermitteln undercover als Weihnachtsläuse ...

Von den 24 Minuten entfallen gute 6 Minuten auf zwei Trailer. So bleiben netto nur 18 Minuten für ein kurzes Abenteuer, das natürlich nicht viel Tiefgang hat. Aber selbst die Zeit reicht aus, um ein Freund von Andi Meisfeld zu werden. Eben eine absolute Empfehlung für Kinder (und erwachsene TKKG-Fans).

Die Sprecher sind gut und es ist mit Carlo von Tiedemann ein klarer Star dabei. Hennes Bender schafft es wieder nur in einer quackigen Rolle auf die CD. Schafft es keiner mal, ihn ersthaft zu besetzen?

An der Atmosphäre und der Musik merkt man, dass Tom Steinbrecher, auch Sprecher den Andi Meisfeld, einer der besten TKKG-Kopierer ist, die man kennt. Bei einigen Stücken meint man es mit einer 1:1-Kopie von Carsten Bohns Hörspielmusik zu tun zu haben...

Das Cover passt 100%ig: ins CI und zum Inhalt des Hörspiels.

Fazit: Wer die Zeit verpasst, das Hörspiel runterzuladen, der hat selbst schuld. Bessere kostenlose Kost für die ganze Familie kann man kaum haben!

Rezension: Raumstation Alpha-Base - 04 - Kontakt

SciFi, wie ihn Star Trek Fans mögen.

Captain Schwing hat eine Menge zu tun. Tim Wagnis verschwindet, Segeant Olsen wird von Al Cardel entführt. Sie selber muss die diplomatischen Beziehungen mit dem Imperium aufbauen. Da kann sie es nicht gebrauchen, dass da noch andere Crewmitglieder ihr eigenes Spiel spielen ...

So langsam kristallisieren sich die verschiedenen Erzählstränge heraus. Ferona, Fasmonen, Imperiale, Dublikate - alles Figuren, die auch aus dem Star Trek-Universum stammen können.

Verstärkt wird der Eindruck von den Sprechern. Denn für die Serie konnte man fast die ganze Voyager-Crew gewinnen. Vor allem Gertie Honeck kann das Janeway-Feeling auf Captain Nicole Schwing übertragen.

Die moderne klassischen Tunes passend dazu sehr gut und auch die atmosphärischen Klänge sind gut. Meine Frau hat im Auto die Bässe rausgedreht, damit ihr das permanente Bass-Gewummer nicht auf den Keks geht. Ich fand das eher gut als schlecht.

Das Cover passt zu einer SciFi-Serie, ist aber nicht unbedingt eine Szene aus dem Hörspiel.

Fazit: Die Raumstation Alpha-Base hat das Zeug, ein Dauerbrenner zu werden.

Rezension: Experiment Zero

Experiment Zero ist ein innovatives SciFi-Hörspiel mit ein paar Parallelen zu Cube.

Probant 77 wacht auf und sieht sich einer Stimme ausgeliefert. Die künstliche Intelligenz will mit ihm Spielchen spielen, um eben Daten zu erhalten. Strom, Fallen sind zu überwinden. Unterstützung erhält er keine, auch wenn er eine Stimme hört und auch zwischendurch mal einen Leidensgenossen trifft ...

Natürlich ist Falk Puschmann und sein Team kein Neuling. Mit den Mindcrusher Studios hat er schon einige Erfahrung im kostenlosen (nicht unprofessionellen) Umfeld gesammelt. Nun kommt hier mit Experimenz Zero ein Einzelhörspiel kommerziell heraus. Und das Hörspiel hat es in sich.

Von der Atmosphäre her ist die Story düster. Das wird soundtechnisch perfekt umgesetzt. Die Sprecher sind frisch und professionell. Insgesamt eine runde Leistung, wo man Tobias Diakow mal als positive Überraschung herausheben muss.

Mir liegt nur eine Download-Fassung vor, daher kann ich über das Inlay und die CD wenig sagen. Das Cover wirkt gut und könnte eine Szene aus dem Hörspiel sein. Das ist aber experiment-ell verfremdet.

Fazit: Super Sache für einen Erstling und für jeden erwachsenen SciFi-Fan ein Muß!

Freitag, 11. Dezember 2009

Rezension: Team X-Treme - 09 - Der schwarze Renegat

Diese Serie macht richtig Spaß.

Das Team X-Treme wird von einem Luvre-Mitarbeiter gerufen, denn wertvolle Kunstschätze werden gestohlen. Wer und Warum sind die Fragen. Doch für den Mitarbeiter endet die Unterredung tötdlich. Kyle verfolgt den vermeintlichen Killer, einen Ninja. Doch der schwarze Renegat flüchtet auf den Eifelturm. Kyle kommt hinterher und muss erkennen, dass der Unbekannte Ninja mehr auf ihrer Seite steht. Zusammen kommen sie näher an die gefährliche Organisation heran, die schlimmes plant: Der Orden Tantalus...

Auch der neunte Teil macht viel Spaß und zielt vor allem auf die Drei ???- und TKKG-Klientel ab. Die Story, die voraussetzt, dass man die früheren Folgen gehört hat, ist gut und es zeigt sich, dass Autor Michael Peinkofer einen größeren Plan im Hinterkopf hat. Hoffentlich kann er ihn mit weiteren Folgen verwirklichen.

Auffällig ist, dass die Sprecherangaben im Booklet nur auf die Hauptrollen abzielt. Dabei ist gerade Andreas Fröhlich als Renegat Jack wirklich gut.

Der Soundtrack von Dirk Wilhelm, den ich wirklich sehr schätze, ist klasse. Das der Titelsong von Max Buskohl gesungen wird, ist ein Gimmick, aber nicht so wichtig.

Das Cover im CI der Serie seigt eine Szene aus dem Hörspiel. Handwerklich auch sehr gut, auch wenn ich es etwas pixelig finde.

Fazit: Sehr geniale Serie, die hoffentlich weiter gut ankommt. Es bleibt spannend, denn wichtige Antworten werden nicht geklärt...

Montag, 7. Dezember 2009

Vorschau: Tunnel oder Der Tag, als Mutter von mir ging (Lauscherlounge)

Am 08.12.2009 erscheint bei der Lauscherlounge die ungekürzte Fassung des Stoffes "Tunnel oder Der Tag, als Mutter von mir ging" von AutorFrédéricKlein - gelesen und ausgewählt von Andreas Fröhlich

Inhalt der Lesung bei Hoerspiele.de

Tunnel oder Der Tag, als Mutter von mir ging ist die Autobiographie eines Mörders. Die Beichte eines Monsters. Eine burleske und makabre Farce. Ein kurzer Roman, den man mit schallendem Gelächter quittiert, bei dem einem aber auch das Blut in den Adern gefriert. Kurzum, ein Buch, das niemanden gleichgültig lässt. Alles beginnt mit der Horrorkindheit des Helden (dessen Name nie genannt wird): der isolierte kleine Junge, der das Lesen anhand von Todesanzeigen übt, flüchtet sich mehr und mehr in seine Leidenschaft für Züge, Bahnhöfe, Tunnel ... Scheinbar ein Musterknabe, produziert er ein Unglück nach dem anderen und rächt sich so auf erfinderische und diabolische Weise an seinen Peinigern. Auch als Erwachsener frönt er weiterhin seiner Obsession für Tunnel ... und setzt seinen Rachefeldzug gegen die Welt erfolgreich fort. Schließlich zieht er sich, einsam und verlassen, auf einen stillgelegten Bahnhof zurück, wo er ausharrt bis zum großen Showdown. Vordergründig die Chronik einer bizarren »éducation sentimentale«, ist Tunnel zugleich die rabenschwarze Parodie des Bildungs- und Erziehungsromans - und eine tiefgründige Reflexion über gestörte Kommunikation. Archetypisches und literarisches Material montiert Klein äußerst geschickt zu spannender, authentischer Literatur: Tunnel ist ein halsbrecherischer Balanceakt zwischen Realität und Phantasie - ein schlagender Beweis für die Sprengkraft der Literatur.

Sprecher Andreas Fröhlich
Andreas Fröhlich, 1965 in Berlin geboren, arbeitet als „Hörspieler“, Sprecher und Synchronregisseur. Schon mit sieben Jahren wurde man im Kinderchor des SFB auf seine besondere Stimme aufmerksam, heute zählt er zu den gefragtesten Sprechern Deutschlands. Seine unverwechselbare Stimme setzt er mal erzählend, mal belehrend, mal spielerisch ein; sie bleibt dabei immer markant und ausdrucksstark.

Autor Frédéric Klein
Der französische Autor Frédéric Klein (der Name ist ein Pseudonym) wechselt unerkannt die Fronten zwischen düsterer Realität und finsterer Fantasie. In dem kalten präzisen Sprachstil, der bereits sein Debut "Maniaque" auszeichnete, nähert sich Klein konsequent dem Exodus der Kommunikationsarmut und vernichtet mit pardodistischen Reflexionen die Bildungs- und Erziehungsideale des Bürgertums.

>> Hörspielserien der Lauscherlounge

Samstag, 5. Dezember 2009

Rezension: Lady Bedfort - 28 - und die schwarze Dame

Schutzgeld, Spieler, Mord. Diese Folge bietet sehr viel.

Inspektor Miller ist suspendiert und natürlich trifft Lady Bedfort schnell bei einem Mord auf Inspektor Gamery. Doch mit Amateuren will der nichts zu tun haben. Während aber im trüben fischt, hat die Lady längst einige heisse Spuren.

Wie die Fäden am Ende zusammenkommen, ist klasse gemacht. Davor bleibt das Hörspiel aber ein wenig hinter den letzten Folgen zurück. Auch die Lady betritt die Höhle des Löwen und riskiert beim Showdown eine kesse Lippe. Das ist man so nicht gewohnt.

Waltraut Habicht gefällt mir in der Rolle der Lady Bedfort nun das zweite Mal. Sie bringt eine neue Lady auf den Plan, die mit der alten kaum vergleichbar ist. Inhaltlich und Stimmlich ebenso. Kaspar Eichel ist hier herrlich fies als Geldverleiher zu hören.

Die Musik kennt man aus den vorangegangenen Folgen der Serie. Die Geräusche sind gut. Das Cover zeigt natürlich Karten, damit man weiß, worum es sich bei der ''Schwarzen Dame'' handelt. Und die ist ja auch so wichtig.

Fazit: Gewohnt gute Krimi-Kost der Lady Bedfort-Serie.

Rezension: Extropia (Radio)

Wow, ein tolles, modernes Hörspiel aus dem Jahre 2001.

Michael Herder und sein Computer Pix müssen einen Mord aufklären. Oder war es gar kein Mord, weil die Künstlerin einverstanden gewesen war, ihren Kopf abzutrennen und ein zufrieren. In Ermittler Herder entsteht ein innerer moralischer Kampf. Das Ende kommt daher umso dicker für ihn...

Das Ende ist sehr bitter und wie soll man sich da entscheiden, ohne bigott zu wirken. Die Inszenierung ist modern und obwohl mir das in der Regel nicht so gut gefällt, halte ich dieses Stück für besonders empfehlenswert.

Als Hauptsprecher des Falls sind die beiden Drei ???-Sprecher Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich mit von der Partie, ohne jedoch eine Vergleichbarkeit der Rollen zuzulassen. Wieder einmal ist es Andreas Fröhlich, der mit seiner Art zu sprechen voll überzeugt. Ebenfalls mit dabei: Tobias Meister und Hans Peter Hallwachs. Hochkarätig besetzt wäre hier wohl angebracht zu sagen.

Musik und Geräusche führen zu einer gedrückten und aber auch actionreichen Atmosphäre. Das macht das Hörspiel aus.

Fazit: Meiner Frau war das Hörspiel zu modern und teilweise verworren. Ich habe mich gut in den Ermittler Herder hinein versetzen können und habe am Ende mit gelitten ...

Rezension: Peter Lundt - 11 - Rivalinnen der Rennbahn

Pferde und die Anlehnung an einen alten ZDF-Serientitel lassen hier nicht davon ablenken, dass es einer der schwächeren Lundt-Fälle ist.

Einen Kruppel-Agenten zu engagieren - das ist in der Schicki-Micki-Szene eine Wohltat. Nur hat der blinde Ermittler Peter Lundt auch was auf dem Kasten. So nach und nach stochert er in der Vergangenheit und kann das Rätsel lösen. Dabei beschäftigt ihn auch die Eifersucht. Denn Sally Vation ist mit einem anderen Mann unterwegs ...

Die Ermittlungen im Milleu sind okay und die Portion mehr Humor in der Folge tut gut. Ich würde lieber mal wieder einen härteren Fall mit Peter Lundt hören.

Soundtechnisch kann man hier nichts bemängeln. Handwerklich ist das einsame spitze, was in der ganzen Serie abgeliefert wird. Da fällt einem dann gleich auch die tolle Musik ein und auf.

Mark Bremer spricht den mürrischen blinden Detektiv klasse. Leider wurde die Rolle des Oliver Zornvogel umbesetzt. Das ist eine herbe Enttäuschung. Tetje Mierendorf hat mir viel besser gefallen als Olaf Reichmann.

Das Cover mit den Kreisen finde ich immer noch schlechter als die verschiedenen Cover der ersten Auflage von Hörformat. Aber es ist im neuen CI und das findet sich auch im Spiel mit dem CD-Label wieder.

Fazit: netter Fall der Serie, der allerdings hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Rezension: Top Secret - Akte 005 - White Night

So langsam erkennt der gut geübte Hörspiel-Hörer die Zusammenhänge ...

William Ashton Rawleigh und Jade Morgrave fragen sich immer mehr, wieso Ihr Gedächtnis gelöscht wurde. Wütend beschließen Sie, Ihrer Organisation Trinity nicht mehr blind zu folgen. Diese schickt sie nach Russland, um ein Verbrechen aufzuklären. Das Opfer ist schon 20 Jahre tot ...

Vielleicht nicht so geschickt wie bei Gabriel Burns, aber immerhin effektvoll wird hier eine Mystery-Serie aufgebaut. Es empfiehlt sich aber nicht, mittendrin anzufangen, sondern von Folge 1 ab alles zu Hören.

Bei den Sprechern kommen die Stimmen zum Einsatz, die man so viel aus den maritim-Hörspielen kennt. Thomas Karallus und Christine Pappert sind allerdings sehr sehr gut. K. Dieter Klebsch (Dr. House) als Erzähler macht hier seine Sache auch überzeugend.

Die harte Musik und die gruseligen Geräusche zeigen, das es sich hier nicht um ein Kinderhörspiel handelt. Auch sieht man die Empfehlung ''ab 16'' auch erst groß auf dem CD-Label. Dazu müsste man die Verpackung aber aufmachen. Ganz klein steht es auch hinten drauf.

Das Frontbild ist gut, passt aber nicht so zum Inhalt.

Fazit: ich bin gespannt, wie die Serie weitergeht. Sie hatte auch schon mal schwächere Folgen. Aber ich habe das Gefühl, die Serie startet nun durch.

Rezension: Kurier Preston Aberdeen - 09 - Unerwünschte Nebenwirkungen

Preston Aberdeen hat ein Händchen für Fettnäpfe.

Preston Aberdeen sucht eine Stewardess - das findet seine Freundin Sarah natürlich nicht so dolle. Als sie sich das Flugzeug anschauen wollen, kommt der ''Kurier der Königin'' vorbei uns zwingt sie zu einem Trip auf die Isle of Man. Dort ist aber eine gefährliche Seuche ausgebrochen. Doch das ist nicht das größte Problem ...

Andreas Masuth hat es geschafft, einen Hörspiel-Helden zu schaffen, der eigentlich mehr ein Anti-Held ist, aber ein sehr sympathischer. Preston Aberdeen ist vom Job-Starter zu einer Größe im Transportwesen mit eigenen Flugzeugen geworden und hat doch bei jeder Fuhre interessante Probleme, die es sich lohnen auf eine CD zu bringen.

Fritz von Hardenberg schafft es mit seiner Sprechart den Kurier toll rüberzubringen. Ganz groß hier ist hier Hans-Georg Panczak, der den arroganten Kurier Bartholomew Buckley grandios spricht. Das erinnert mich daran, bei Maritim weitere Hercule Flambeaus einzufordern. Auch Thomas Karallus macht in seiner undurchsichtigen Rolle eine gute Figur.

Musik und Geräusche der Serie sind gut. Diese kennt man aus den vorangegangenen Folgen.

Beim Cover hätte ich mir mehr von der tollen Illustration gewünscht und weniger braun. Es passt zwar zur Serie, aber leider nicht zum Hörspiel.

Fazit: Mit Preston Aberdeen kann es meinetwegen weitergehen. Die Kuriergeschichten waren bislang alle überzeugend.

Freitag, 4. Dezember 2009

Rezension: Gabriel Burns - 33 - Schmerz

Sicher das intelligenteste Crossover der Hörspielgeschichte.

Bakerman und sein Team müssen in Point Whitmark ermitteln. Die fibrigen Tränen scheinen ein gefährliches Artefakt zu sein und eine Sekte schickt sich an, diese Plage zu verbreiten. Doch auch Drei Jungs aus dem Ort sind hinter den Steinen her, die einen gefährlichen Einschluss haben ...

An der massenweisen Kritik am Crossover merkt man, wie viele Gabriel Burns Fans es gibt, die keine andere Serie nebenher hören. Natürlich muss man wissen, dass es mit Point Whitmark 25 (Die fiebrigen Tränen) bereits die Sicht der drei Jungen gibt, die tatsächlich 1:1 in Szenen auf die Bakerman-Crew treffen. Die Szenen sind wirklich identisch. Toll gemacht, dass die Jungs vom Sender, der heißt wie die Stadt, eben nicht merken, in welcher Gefahr sie sich befinden.
Ich ziehe meinen Hut vor der Planung und der Durchführung! Tolles und durchdachtes Crossover.

Die Sprecher agieren sehr gut. Das gilt für die Burns- wie für die PW-Seite.

Musik und Geräusche sind auf den Punkt gebracht - wie immer bei einer Inszenierung von Volker Sassenberg.

Das Cover zeigt ... Schmerz. Und passt damit zum Titel, aber auch zum Inhalt.

Fazit: Kaum verläßt die Serie mal den gewohnten Gang vom Orakeln zu einem actiongeladenen Krimifall, schon fallen die Kritiker über die Serie her. ich finde das eher positiv und interessant. Gerade zu sehen, wie naiv die Jungs von Point Whitmark an die fibrigen Tränen herangegangen sind und in welcher Gefahr sie geschwebt haben. Daumen nach oben - voll Punktzahl!

Rezension: Die Drei ??? - 135 - Fluch des Piraten

Ich glaube Hennes hat Recht. Den Klappentext vorab nicht lesen. Habe ich nicht gemacht, Gott sei Dank. Oder besser: Hennes sei dank!

Die Drei Fragezeichen bemerken, wie eine Kollegen (Althena) verfolgt wird. Justus bekommt Ihre Kamera und findet da Bild, die die Drei zu Ermittlungen treiben. Hollywood ist angesagt und dann landen Sie auf einer einsamen Insel. Werden Sie den Goldschatz finden?

Ben Nevis ist bekannt dafür, Hommagen an alte Fälle zu knüpfen. Das macht er hier ganz gut. Der Flow der Story und die Plots sind gut.

Die Drei ??? sind ein eingespieltes Team und agieren gut. Schade, dass sie sich immer so in die Klischees drängen lassen. Und hier gibt es viele Stellen für Peter zum Fürchten.

Die Musik und die Geräusche sind gut - da macht Europa tatsächlich keine Experimente.

Das Cover passt zum Inhalt und sieht als Eyecatcher gut aus.

Fazit: Ohne Klappentext bleibt die Spannung gut erhalten und die Story hat eine Menge Action. So kann es weitergehen, vor allem inhaltlich. Wobei immer noch Luft nach oben ist (siehe Folgen 01-40).

Rezension: TKKG - 167 - Der Unsichtbare


''Mein Papi'' - darauf hatte ich gewartet. Und Rhea Harder macht Ihre Sache sehr gut.

Tim bezahlt Kino mit einem falschen 10er. Das bringt TKKG natürlich in Fahrt und ans Ermitteln. Ihre ganze detektivische Aufmerksamkeit ist gefragt. Und tatsächlich kommen Sie dem Verbrecher auf die Spur. Aber nicht nur dem, denn Ihnen läuft auch der ''Unsichtbare'' über den Weg. Aber der dreiste Verbrecher hat die Rechnung ohne TKKG gemacht ...

Tom Kerblau hört zu viel elektronische Musik, habe ich in einem Interview gelesen. Das scheint ihm nicht zu schaden, denn sein TKKG-Fall ist durchdacht und hat doch den Stefan Wolf-Style.

Die Sprecher sind gut und Rhea Harder spricht die Gaby, nachdem Veronika Neugebauer dies 166 Folgen lang gemacht hat. Sie ist viel zu früh von uns gegangen und natürlich wird man sie vermissen. Doch Rhea ist eine gute Nachfolge - ihre Stimme empfinde ich als angenehm. Mal sehen, ob sie auch in Zukunft die Rolle übernimmt.Mit Henry König, Achim Schülke und Christian Rode sind auch ein paar bekanntere Namen dabei.

Musik und Geräusche sind auf einem für das Studio Europa typisch gutem Niveau. Hier werden keine Fehler gemacht und natürlich auch keine Experimente.

Anders beim Cover und beim Design, an das man sich gewöhnen muss. Aber bei der Hörspiel-Serie ist soviel im Umbruch - vielleicht bringt das auch neue Fans.

Fazit: Geschichte gut, Sprecher gut, gute TKKG-Folge ohne viel Spektakuläres.

Rezension: Ein Tag beim Zahnarzt (Radio)

Ich hatte immer etwas Schiss vorm Zahnarzt ...

Mr. Housemann hat auch Angst vor Zahnärzten, besser gesagt, er hat eine Phobie. Dr. Charles war der Arzt seines Vertrauens und hat ein gutes Händchen. Doch heute hört er auf - sein letzter Tag. Seine Sprechstundenhilfe wundert sich, wieso der Doc noch Zeit für den Patienten hat. Doch der hat noch etwas besonderes vor ...

Jeder, der Angst vor ein bisschen Bohren hat, kann sich am Ende ausmalen, woraus es hinausläuft. Das gruselt schon und macht den Thrill des Hörspiels aus, wobei man immer ein wenig früher erahnt, worum es geht. Diese Spannung kann aber bis zum bitteren Ende gehalten werden. Und das ist eine Leistung!

Das Hörspiel kommt ganz ohne Musik aus (bis auf die, die der Zahnarzt vorspielt) und verzichtet auch auf protzige Geräusche. So bleibt die gedrückte Stimmung erhalten - sie soll die Unterhaltung der beiden Männer nicht unterbrechen.

Fazit: Ein hervorragender Klassiker aus dem Wendejahr. Und ein bitteres Stück. Das mag ich.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Vorschau: Insignia

Maritim hat in einem Newsletter eine neue Hörspiel-Serie aus der Feder von Ascan von Bargen angekündigt. Das ganze klingt nach einer Mischung aus Pater Brown und Illuminati und wird heissen:

Insignium - Im Zeichen des Kreuzes

angekündigt wurden für Januar 2010 zwei Folgen:



Zur Serie sagt Maritim:

"Der Vatikan – Zentrum religiöser wie auch weltlicher Macht. Nirgends liegen Wahrheit, Gnade und Erleuchtung, aber auch Intrigen, Mord und Verrat so nah beieinander, wie im Herzen der Ewigen Stadt.

Im Machtlabyrinth der Päpste, zwischen Geheimarchiven, Mysterien und menschlichen Abgründen, kämpft der geistliche Sonderermittler Sante della Vigna darum, die Wahrheit ans Licht zu bringen: Mit modernsten Ermittlungsmethoden und akribischem Eifer macht er sich daran, längst vergessen geglaubte Todesfälle im Vatikan aufzuklären.

Doch die Kurie – allen voran Saviero Kardinal Capani Präfekt der Glaubenskongregation – ist fest dazu entschlossen, dem jungen Pater unüberwindliche Hindernisse in den Weg zu legen. Schon bald steht Sante della Vigna auf verlorenem Posten: Die Zeit wacht eifersüchtig über ihre Geheimnisse - und im Zwielicht von Sankt Peter lauern bereits die Erben der Inquisition."

Ich bin sehr gespannt, denn das trifft von der Ankündigung her meinen Nerv.