Der erste Instrumental-Track ist für Barbara Ratthey - jedenfalls empfinde ich das so.
In Broughton wirbelt ein Erpresser die Weihnachtszeit auf. Vor allem auf Bürgermeister Doman scheint er es abgesehen zu haben. Er verschickt Briefbomben und lässt das Krippenspiel platzen. Aber wieso ist er Lady Bedfort und Inspektor Miller immer einen Schritt voraus...?
Waltraut Habicht hat es nicht leicht. Nicht, dass sie ihre Sache nicht gut macht. Stimmlich steht sie in einem so großen Schatten, in den sie noch reinwachsen muss. Denn ohne Änderung der anderen Stimmen und der Musik, fällt der Vergleich deutlich aus. Das soll aber nicht heissen, dass sie eine schlechte Wahl ist, sondern wie groß Barbara Ratthey gewesen ist.
Hier vielleicht schnell noch ein paar Takte zum Booklet: Darin finden sich je zwei Seiten mit dem Abschied von Frau Ratthey und zur neuen Sprecherin Waltraut Habicht. Das aus einer sehr persönlichen Sicht von Dennis Rohling. Mutig und offen schreibt er über seine Gefühle und Intention der Neubesetzung.
Das Coverbild zeigt ein zerstörtes Weihnachten - sowas hinterläßt hier der böse Jack.
Die restlichen Sprecher machen wie immer eine gute Figur. Detlef Bierstedt hat mir gut gefallen und Stefan Fredrich war in der Rolle des Jacks wirklich böse.
Musik und Geräusche kennt man aus den vorangegangen Folgen der Serie. Man hat versucht mit mehr Hintergrundgeräuschen eine noch dichtere Atmosphäre zu erzeugen.
Fazit: Wenn man bedenkt, dass der Hörplanet hier keine Hauptsprecherin gesucht hat, die Frau Ratthey ähnelt, dann ist die Besetzung gelungen. Ob das beim gro der Zuhörer ankommt, wird man in den nächsten Folgen sehen.

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