Donnerstag, 8. Oktober 2009

Rezension: Schrei der Angst - 01 - Feeder



Ein Erstling in der Güte ... Hat mir sehr gut gefallen!

Miguel del Canto ist neu beim FBI. Durch einen Zufall kann er eine Frau befreien, die von einem ''Feeder'' gemästet wird. Als ein paar Jahre später neue Fälle auftauchen, macht sich ''Del'' auf die Suche nach Doris Debrochet, um neue Fakten herauszubekommen. Doch sein Chef stellt Ihn kalt und läuft selber in die Falle. Denn der perverse Feeder hat auch Spaß an Mördermaschinen. Dann wird Doris Debrochet von dem Perversen erneut entführt und Del setzt alles daran, die zu befreien ...

Mit ''Schrei der Angst'' startet das Label Phasenmusik. Und wie ...
Harte Thriller-Action, die auf der Höhe der Zeit produziert ist und das, ohne dass man das Gefühl hat, reinem Splatter ausgesetzt zu sein. Intelligenter Action-Thriller - das kommt der Sache wohl sehr nahe.

Bei den Sprechern hat man sich für einen guten Mix aus wenigen bekannten Namen und tollen frischen Stimmen entschieden. Ernst Meinke (Bakerman aus Gabriel Burns) spricht hier ein Intro, das sicher für alle Folgen der Serie gut ist. Martin May (Suko aus John Sinclair) ist ein guter Ermittler. Besonders gefallen hat mir Annette Gunkel als Doris Debrochet. Ebenfalls mit dabei: Detlef Bierstedt (die wahre Stimme von George Clooney).

Musik und Geräusche tragen massiv dazu bei, dass man immer gebannt dabeibleibt. Eine beispielhaft gute Szene ist die im Edelstahltank der Fritiertstrasse...

Mein Preview-Cover hat einen Hammer-Eyecatcher und einen guten Style. Hier sieht man, dass mit Grafik hochprofessionell gearbeitet wird. Das Motiv findet sich bei mir auch auf den CDs als Label wieder. Das brennt sich ein, wie auch das Hörspiel.

Fazit: Es gibt keine Altersempfehlung auf dem Hörspiel, aber das hier ist rein nichts für schwache Nerven. ''Ab 18'' müsste da drauf. Perfekt in Szene gesetzt zeigt sich hier der intelligente Action-Thriller.
Bitte mehr davon!