Montag, 14. November 2011

Hintergrund: Bilanz der ARD Hörspieltage 2011: Das Hörspiel als Publikumsrenner

Bilanz der ARD Hörspieltage 2011: fünf Hörspielpreise, 9.500 Festivalbesucher
Bastian Pastewka und Filmemacher Andres Veiel bekennen sich zum Hörspiel

Copyright/Foto: SWR/Peter A. Schmidt
(Jürgen Thormann / Basian Pastewka)

Die ARD Hörspieltage sind am Sonntag (13.11.) in Karlsruhe mit dem ARD Kinderhörspieltag zu Ende gegangen. Rund 9.500 Hörspiel-Fans besuchten das Festival. Publikumsrenner waren die Live-Inszenierung des Stücks „Winnetou“ sowie „Die Nacht der Gewinner“. Dabei wurden fünf Auszeichnungen mit Preisgeldern von insgesamt 13.500 Euro vergeben: der Deutsche Hörspielpreis der ARD, der ARD Online Award, der Preis „Premiere im Netz“ sowie der Deutsche Kinderhörspielpreis und der Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe (vgl. SWR-Pressemeldung vom 12.11.). Prominente Gäste offenbarten sich während des fünf Tage dauernden Festivals als Hörspiel-Fans: Comedian Bastian Pastewka verriet dem Publikum, dass er über eine eigene, umfangreiche Sammlung von Hörspielen verfügt, die er gezielt aus dem Radio aufnimmt und während langer Autofahrten anhört. Auch Filmemacher Andres Veiel hört seit seiner Jugend sehr gerne Hörspiele und sagte von sich: „Ich bin ein Radiokind. Bei uns zuhause gab es keinen Fernseher. Ich habe ganz früh Kinderfunk gehört. Später kamen Hörspiele von Günter Eich dazu.“ Beim abschließenden ARD Kinderhörspieltag erlebten mehr als 1.000 Kinder und Eltern die Live-Aufführung des Orchesterhörspiels „Alice im Wunderland“ mit Laura Maire, Ulrich Noethen und Stefan Kaminski.

Das Hörspiel „Altersglühen oder Speed Dating für Senioren“ von Jan Georg Schütte, eine Produktion des NDR, wurde heute (12.11.) in Karlsruhe mit dem Deutschen Hörspielpreis der ARD ausgezeichnet. Der Publikumspreis ARD Online Award geht an das Hörspiel „Das Rätsel der Qualia. Eine Versuchsanordnung in 5.1-Surround“ von Sabine Worthmann (HR 2011). Der Deutsche Hörspielpreis der ARD ist mit 5.000 Euro dotiert und zudem mit der Ausstrahlung in den Kulturprogrammen aller ARD-Rundfunkanstalten verbunden. Die Jury hat ihre Entscheidung nach öffentlicher Vorführung aller zehn eingereichten Wettbewerbsstücke bei den diesjährigen ARD Hörspieltagen getroffen. Der ARD Online Award wurde durch die Nutzer des Internetportals www.radio.ARD.de bestimmt und ist mit 2.500 Euro dotiert. Die Landesrundfunkanstalten der ARD und das Deutschlandradio konnten jeweils ein Hörspiel für den Wettbewerb einreichen.

Die Preisverleihung wurde live in neun ARD-Radioprogrammen und vom Deutschlandradio übertragen. Insgesamt fünf Auszeichnungen wurden dabei heute Abend (Samstag, 12.11.) im Rahmen der ARD Hörspieltage im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe vergeben. Das Autorenduo Anja Herrenbrück und Christian Ogrinz haben den Preis für die freie Hörspielszene „Premiere im Netz“ für ihr Kurzhörspiel „Küsse, Bisse. Eine Hommage an Kleist“ erhalten. Die beiden Nachwuchsautoren gewinnen eine professionelle Hörspielproduktion in einem ARD-Studio. Der Deutsche Kinderhörspielpreis ging an Thilo Reffert für sein Stück „Nina und Paul“ (Regie: Judith Lorentz / Produktion: DKultur). Den Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe vergab eine Kinderjury an das Hörspiel „Tante Traudls bestes Stück“ von Sabine Ludwig (Produktion: RBB).

Wie flirte ich, wenn ich keine Illusionen mehr habe? Oder: Wie flirte ich mit einer gehörigen Portion Lebenserfahrung? Kann man im Alter in Liebesdingen noch einmal ganz neu anfangen? Mit diesen Zweifeln haben sich sechs einsame Herrschaften im Alter zwischen 70 und 80 Jahren zu einem Speed Dating angemeldet. Sie möchten raus aus ihrer Einsamkeit und trotz oder gerade wegen ihres fortgeschrittenen Alters jemanden kennenlernen, mit dem sie die letzten Jahre verbringen können. Die Entscheidung für dieses Hörspiel traf eine unabhängige Jury unter Vorsitz von Jochen Hieber, Feuilletonredakteur bei der FAZ. In der Begründung der Jury heißt es: „Dass sich die ebenso einfache wie heikle Grundsituation dieses Hörspiels in ein bezwingendes Ensemble aus Gedanken und Gefühlen verwandeln kann, liegt in hohem Maße auch an der außerordentlichen Improvisationskunst der Schauspieler. Aus den Rollenvorgaben entwickeln die Dialogartisten prägnante Figuren. Jan Georg Schütte komponiert daraus ein Hörstück, in dem sich Sprache und Musik, Stimmen und Existenzräume wie selbstverständlich miteinander verbinden. Gerade weil Authentizität simuliert, also kunstvoll hergestellt wird, wirkt ‘Altersglühen‘ so real wie lebenswahr.“

Bernhard Hermann, Hörfunkdirektor des Südwestrundfunks (SWR): „Diese Hörspieltage haben erneut gezeigt, dass das Hörspiel die Menschen in seinen Bann zieht. Das Genre gewinnt zunehmend wieder Land: im Radio, im Internet, als Hör-CD im Laden. Mit der Mischung aus Wettbewerbsstücken, Konzerten, Diskussionen und Vorträgen bei diesem größten Festival für das Hörspiel in Deutschland liegen wir genau richtig. Vor allem die öffentlichen Jurysitzungen und Fragerunden werden vom Publikum begeistert aufgenommen.“ Veranstalter der ARD Hörspieltage sind die Rundfunkanstalten der ARD und das Deutschlandradio. Die Organisation teilten sich SWR (Federführung), MDR und RBB. Partner sind das Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, die Hochschule für Gestaltung und die Stadt Karlsruhe. Die nächsten ARD Hörspieltage finden im November 2012 statt.

Quelle: Presseverteiler der ARD / SWR2

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Hintergrund: Interview mit Henrik Albrecht anläßlich der ARD Hörspieltage 2011

Hörspiele sind wie eine Flaschenpost
Interview mit Henrik Albrecht von Ramona Dusch

Der Kölner Komponist und Musiker hat sich der Komposition von Musik für Hörspiel- und Theaterproduktionen verschrieben. Seine bekanntesten Bearbeitungen sind „Das Gespenst von Canterville“ sowie „Der Krieg der Knöpfe“. Bei den diesjährigen ARD Hörspieltagen in Karlsruhe bringt Henrik Albrecht eine Nachinszenierung seines Orchesterhörspiels „Alice im Wunderland“ auf die Bühne.

Trailer zu den ARD Hörspieltagen (c) by SWR

Das Live-Orchesterhörspiel bei den ARD Hörspieltagen erlebt jedes Jahr einen Besucheransturm. Worin sehen Sie die Attraktivität dieser Veranstaltung?

Bei einer akustischen Kunstform wie dem Hörspiel ist es ja nicht einfach, den Aufwand und all die Mitwirkenden, die für das fertige Hörspiel nötig sind, sichtbar zu machen. Beim Orchesterhörspiel sitzen alle Beteiligten auf der Bühne und ich bekomme jedesmal eine Gänsehaut, wenn ich erlebe, wie an die 60 Künstler gemeinsam an dem Klang und der Geschichte weben. So können alle hautnah erleben, was es braucht, um ein Orchester-hörspiel umzusetzen. Übrigens mit einem wunderbaren Orchester - die Junge Süddeutsche Philharmonie Esslingen unter Andreas Kraft - und mit drei begnadeten Schauspielern - Laura Maire, Uli Noethen und Stefan Kaminski.

Was ist die Besonderheit eines Orchesterhörspiels im Vergleich zu einem normalen Hörspiel?

Beim Orchesterhörspiel ist natürlich die Musik sehr wichtig. Alle Geräusche, alle Räume und die Atmosphäre des Ganzen werden von der Musik bestimmt. Ob sich Alice auf einer herr-lichen Blumenwiese oder in einem dunklen Wald aufhält, dies alles wird durch die Musik dargestellt. Das Orchester erweckt eine ganze Welt zum Leben, durch die sich die Schau-spieler dann bewegen. Für die Schauspieler ist es auch eine besondere Erfahrung, sich mit ihrem Text auf eine Livemusik zu setzen. Dies lässt für die Darsteller ein anderes Spiel zu. Es entsteht ein Nehmen und Geben zwischen Musik und Text. Schon bei der Bearbeitung des Textes ist es für mich wichtig, die Musik im Kopf zu haben. Ich lese dann den Text schon in Ansätzen wie eine musikalische Form. So ist der Tränensee wie ein symphonischer Steigerungssatz angelegt, die darauf folgende Raupe ist dann eher der langsame Satz, die Herzkönigin hat in ihrer aufbrausenden Art eher Finalcharakter und so weiter. So entsteht schon in der Textbearbeitung eine kleine symphonische Form mit verschiedenen Charakteren.

Worauf achten Sie, wenn Sie ein Hörspiel für Kinder schreiben?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder ihre Hörspiele heiß und innig lieben. Dass eine CD dann an die 300-mal gehört wird, ist nicht ungewöhnlich und macht die Last der Verantwortung für einen Komponisten größer. Ich glaube, meine ernste Musik für den Konzertsaal wird nicht so oft gehört wie meine Orchesterhörspiele. Und etwas zu komponieren, das auch beim 300ten Hören interessant bleibt, kann einen schon unter Druck setzen. Und, liebe Eltern, ich komponiere das auch für Euch, die Ihr eventuell zum 300ten Mal mithören müsst. Ich hoffe, Ihr könnt selbst dann immer noch was Neues in der Musik entdecken. Auch finde ich es sehr spannend, Hörspiele für Kinder wie Botschaften zu verstehen, die durch die Zeit reisen. Ich habe meine Lieblingshörspiele der Kindheit auch einmal Jahre später gehört. Es ist dann schön, wenn es auch in einem anderen Lebens-abschnitt immer noch etwas auf den ausgenudelten Kassetten zu entdecken gibt. Diese Hörspiele sind dann wie eine Flaschenpost, die später erst vom Empfänger geöffnet und verstanden wird, nachdem sie etwas durch die See der Zeit gedümpelt ist. So habe ich an ein paar Stellen ein Augenzwinkern in die Musik komponiert, das man vielleicht erst später versteht, wenn man schon mehr klassische Musik gehört hat.

Welche Herausforderungen haben sich für Sie bei der Hörspielbearbeitung von „Alice im Wunderland“ gestellt?

Die große Schwierigkeit bei dieser Art des Hörspiels ist es immer, beide Elemente, Text und Musik, auf eine Ebene zu bringen. Das bedeutet, dass ich den Text in meine Musik hinein komponieren muss. Für jeden Satz muss ich einen musikalischen Rahmen schaffen, dass er gehört werden kann und doch auch künstlerisch von der Musik unterstützt wird. Es soll ja ein Gesamtkunstwerk entstehen, was hinterher mehr ist als nur die Summe aus Text und Musik. So darf jeder gesprochene Satz nur die Länge haben, die in der Musik komponiert ist. Wenn beispielsweise Alice in dem Tränensee zu ertrinken droht, wird sie von den Klangwogen des Orchesters umspült, die begreiflicherweise sehr laut und mächtig sind. Das heißt, es gibt nur wenige Stellen in der Musik, in denen Alice sprechen und gehört werden kann. Für die Schauspieler bedeutet das, dass sie während sie den Text gestalten auch noch auf die Musik hören, sie genau die Klangwelt um sich herum erleben müssen, um sich in das große Ganze einfügen zu können. Mit Laura Maire, Uli Noethen und Stefan Kaminski bin ich natür¬lich überglücklich, drei Schauspieler gefunden zu haben, die diese Aufgabe virtuos meistern.

Welche Stoffe eignen sich besonders gut für ein Orchester-Hörspiel?

Stoffe, die eine gewisse Bekanntheit haben, empfinde ich als besonders geeignet für ein Orchesterhörspiel. Das Orchesterhörspiel ist eine ganz neue Darstellungsform für eine Geschichte. So finde ich es immer besonders reizvoll, sehr bekannte Stoffe auszuwählen, denen ich durch die Bearbeitung zu einem Orchesterhörspiel eine neue Facette hinzufügen kann. Auch für den Hörer halte ich es für spannender, die Kombination Text und Musik bei einem bereits bekannten Text zu erleben. Darüber hinaus freue ich mich, wenn die Geschichte ein gewisses Maß an Wundern oder eine Brechung der Realität enthält. Diese sind immer besondere Einstiegsmöglichkeiten für die Musik.

Was hat Sie an dem Stoff von „Alice im Wunderland“ gereizt?

Meiner Meinung nach ist die Geschichte „Alice im Wunderland“ wie ein Spiegel, in dem sich der Lesende sehr stark selbst erblickt. Somit gibt es unendlich viele Auffassungen und Inter-pretationen von „Alice“. Vielleicht rührt es daher, dass ich die „Alice“ als eine Geschichte über die Macht des Geschichtenerzählens gelesen habe. Ich stelle mir den Nachmittag und die gemütliche Bootsfahrt vor, bei der Lewis Carroll seiner Alice die erste Form der Geschichte erzählt hat, und ich denke, beim Erzählen hat Lewis Carroll sehr viel über sich und über Alice zu Tage befördert. Carroll setzt seine junge Hörerin immer neuen Situationen aus, verunsichert sie und stellt ihre Welt in Frage. Beim Erzählen erfahren beide mehr über sich selbst. So mag es sein, dass ich mich als Komponist auch in dieser Geschichte spiegele, wenn ich sie als eine Erzählung über die Wirkung von Kunst verstehe. So sind, denke ich, die Hörer unseres Orchesterhörspiels vielleicht nach der Aufführung auch nicht mehr dieselben wie vorher. Vielleicht entdecken wir ja alle noch den Schmetter¬ling, der in uns schlummert.

Hintergrund

„Alice im Wunderland“ – Live beim ARD Kinderhörspieltag in Karlsruhe
Orchester-Hörspiel von Henrik Albrecht nach dem gleichnamigen Kinderbuch
Mit Laura Maire, Stefan Kaminski und Ulrich Noethen
Orchester: Junge Süddeutsche Philharmonie Esslingen
Leitung: Andreas Kraft
Komposition: Henrik Albrecht
Bearbeitung und Regie: Henrik Albrecht
Co-Produktion NDR / SWR / WDR / DKultur / HR / BR

Quelle: "ARD Hörspieltage 2011/www.radio.ard.de"

Montag, 17. Oktober 2011

Hintergrund: Perry Rhodan "Tamer" nun als Crowdfunding

Mehr Geheimnisse zu Perry Rhodan: TAMER gelüftet – Trailer, Hauptrollen & Crowdfunding

Nachdem im letzten Monat der Serientitel des interaktiven Perry Rhodan Hörspiels enthüllt wurde, gibt es nun in einem Trailer die ersten Einblicke zu Perry Rhodan: TAMER. Die Uraufführung fand am 01. Oktober 2011 fast zeitgleich auf der WeltCon in Mannheim und der Medienmesse in Magdeburg statt.

Wenn Du Dir selbst einen ersten Eindruck verschaffen möchtest, kannst Du das hier tun.

Auch erste Informationen über die Sprecher und Charaktere werden endlich gelüftet: So wird der galaktische Spieler Ronald Tekener eine wichtige Rolle in dem Hörspiel zuteil, der von der bekannten Stimme von Michael-Che Koch gesprochen wird. Ronald Tekener ist einer von wenigen Trägern eines Zellaktivators und somit relativ unsterblich. Die Protagonistin Kylie Kaelis, eine junge TLD-Agentin, bekommt ihre Stimme von Nana Spier verliehen, die Stimme von Gossip Girl und Sarah Michelle Gellar, bekannt aus Buffy.

Das erste interaktive Perry Rhodan Hörspiel für iPhone und Co wird von der Audiogent GmbH und Audionym produziert. Der Release der ersten Folge, die den Namen „Paket 47“ tragen wird, ist für Ende 2011 geplant.

Aber es gibt noch mehr zu berichten. Interaktive Hörspielfans und Perry Rhodan Begeisterte haben seit heute, nun auch die Möglichkeit sich direkt einzubringen. Audiogent hat auf startnext.de dem Crowdfundingportal für Künstler, Kreative und Erfinder zum Fundraising für „Perry Rhodan: TAMER“ aufgefordert: http://www.startnext.de/perryrhodan

Robert Lübke (COO Audiogent) erklärt hierzu: „Nachdem wir bereits seit Monaten an diesem Titel arbeiten, haben wir festgestellt, dass wir dabei sind, eine größere Geschichte zu erzählen als ursprünglich geplant. Wir wollen diese Geschichte umsetzen, daher setzen wir auf startnext.de um weitere Gelder für die Realisierung dieser fantastischen Geschichte zu sammeln.“ Tino Kreßner (COO, startnext.de) „Es ist schön zu sehen, dass inzwischen auch Verlage und Produzenten mit bekannten Marken wie ‚Perry Rhodan‘ auf Crowdfunding setzen“. Robert Lübke und Tino Kreßner starten heute auf der Buchmesse in Frankfurt die Fundingphase.

Wird Audiogent mit 47,- € unterstützt, erhält der Unterstützer eine von 300 CDs, mit der linearen Fassung des interaktiven Hörspiels. Diese exklusive CD wird es nie im Handel geben, sie ist ausschließlich für Unterstützer und Teammitglieder gedacht.

Quelle: Patty Promotion Newsletter

Hintergrund: Drei ??? Zentrale APP (Gratis)

Endlich ist sie da: Die kostenlose App (iPhone) für alle Fans der Die drei ???. Entdecke Rocky Beach und die Welt um Justus, Peter und Bob!



Mit dieser App bist du deinen Lieblingsdetektiven immer auf der Spur: Erhalte alle Neuigkeiten und stelle im Quiz dein Wissen unter Beweis. Finde alle Folgen der Die drei ??? im übersichtlichen Katalog, verwende die schönsten Cover als Wallpaper oder vernetze dich mit anderen Fans.

Die App ist zunächst nur für’s Iphone erhältlich, sobald wie möglich jedoch auch für Smartphones mit Android System.

Alle Folgen auf einen Blick
Im Katalog findest du alle Bücher, Hörspiele und Spiele von Die drei ??? – mit Coverabbildungen. Umfangreiche Infos sowie Lese- und Hörproben verraten mehr über die jeweilige Folge. Die Such- und Sortierfunktion hilft dir bei deinen Recherchen.

Spiel und Spaß in Rocky Beach
Stelle beim großen Die drei ???-Quiz dein Wissen über die drei Detektive unter Beweis. Das wird eine knifflige Aufgabe!
Nutze Cover der Reihe als Wallpaper und finde per Fan Map Gleichgesinnte auf der Weltkarte!
Mit der Taschenlampenfunktion kannst du auch den dunkelsten Tatort in den Farben der drei ??? erleuchten lassen.

News
Nie wieder eine neue Folge verpassen! Die App hält dich über alle News von Justus, Peter und Bob und ihren neuen Abenteuern auf dem Laufenden.

Dein drei ??? Netzwerk
Deine Freunde sind auch große Fans der Detektive oder du findest, dass sie das auf jeden Fall werden sollten? Dann teile alle Infos zu den drei ??? oder die aktuellen News via E-Mail oder Facebook mit deinen Freunden und anderen Fans oder verkünde dein hervorragendes Quiz-Ergebnis!

Quelle: Sony Music Germany Newsletter

Hintergrund: Firuz Askin verstorben

Gerade erreichte mich eine traurige Nachricht aus dem Hause Titania Medien:

"Mit großer Trauer geben wir bekannt, dass Firuz Askin am 3. 10.2011 verstorben ist. Er hat mit seinen 119 Cover-Illustrationen auf unnachahmliche Weise unsere Außenwahrnehmung geprägt. Wir sind sehr dankbar für die erfüllende 7-jährige Zusammenarbeit und vermissen ihn schon jetzt schrecklich – menschlich und künstlerisch. Eine ausführliche Würdigung des großen Cover-Künstlers folgt..."

Firuz Askin (1924-2011)


Seine tollen Illustrationen haben immer Inhalte der Hörspiele beinhaltet. Technisch war er einer der Besten im Hörspielbereich. Beim Hörspiel-Award 2010 (Die Besten der Besten) konnte er sich als 10-Jahres-Sieger beim "Besten Cover" über den Gold-Award freuen.


Ruhe in Frieden!

Dienstag, 27. September 2011

Hintergrund: Highscore Music übernimmt Verwertungsrechte der erfolgreichen Hörspielserie "Offenbarung 23"

Folgende Pressemeldung habe ich von HighscoreMusic:


Waren die Anschläge auf das World Trade Center ein Terroranschlag oder eine fatale Inszenierung? Was steckt hinter dem Mythos des legendären Bernsteinzimmers? Und wie lässt man ein Kreuzfahrtschiff ganz sicher an einem Eisberg zerschellen? Diese und viele weitere Verschwörungstheorien behandelt die Hörspielserie „Offenbarung 23“ in bisher 41 erschienenen Folgen. Und es geht weiter: 2012 kommen neue Folgen hinzu, geschrieben vom Erfolgsautor Jan Gaspard. Das Hörspiel-Label Highscore Music hat die Rechte der Kultserie übernommen und macht bereits ab dem Neu-Veröffentlichungs-Start am 30. September durch einen günstigeren Verkaufspreis für die Downloads sowie mit einer Gratis-Aktion auf Facebook Appetit auf eine der originellsten und aufwendigsten Audioproduktionen der letzten Jahre.

Als Dankeschön an die Fans fürs Durchhalten und Treubleiben werden die Download-Fassungen der Folgen 1 bis 41 auf allen Portalen wie iTunes, Amazon, Musicload usw. ab dem
30. September günstiger angeboten, und es wird die komplette Serie erstmals auch als Stream geben, zum Beispiel bei Napster und Simfy. „So können sich die Fans bis zum Start der neuen
Folgen mit den fehlenden Episoden eindecken“, sagt Geschäftsführer Sebastian Pobot.

Über ein Jahr hat es gedauert, aber nun ist alles in trockenen Tüchern: Die Erfolgsserie „Offenbarung 23“ wird mit sofortiger Wirkung von Highscore Music ausgewertet. Die
Vereinbarung bezieht sich auf den bisherigen Backlist-Katalog mit den bereits erschienenen Folgen 1 bis 41 sowie auf zukünftige neue Folgen.

Die Hoffnung der Fans blieb nicht ungehört: Tatsächlich wird die Serie fortgesetzt, aktuell wird an vier neuen Skripten gearbeitet – eine Veröffentlichung der neuen Staffel ist für 2012 geplant.
„Selbstverständlich ist Jan Gaspard mit seinem Original-Handlungsstrang und seinen genialen Verschwörungstheorien wieder der Autor“, verspricht Sebastian Pobot. „Alles andere hätte für
Highscore Music und vor allem für die Fans keinen Sinn gemacht.“

Für alle, die die Hörspielserie noch nicht kennen, aber auch für alle Kenner, die die Folge vielleicht noch nicht in ihrer Sammlung haben, wird es eine Verschwörungstheorie als komplette Folge bei Facebook kostenlos zum Download geben. Die Aktion startet am Freitag, den 30. September 2011, auf www.facebook.com/highscoremusic.fans – nach einem Klick auf „Gefällt mir“ ist der Download-Link freigeschaltet. Einfach runterladen, MP3-Datei hören oder für unterwegs auf CD brennen.

„Offenbarung 23“ ist damit schon die sechste Kult-Serie, die Highscore Music wieder zugänglich gemacht hat – das Label gilt als Spezialist für das „Heben von Hörspiel-Schätzen“. So konnten
bisher zahlreiche Produktionen neu auf den Markt gebracht werden, zum Beispiel „Professor van Dusen“, „Als die Autos rückwärts fuhren“, „Schubiduu…uh“, die „Hörspielmusiken“ der
„Drei ???“ und des Kult-Labels EUROPA, die Serie „Detektiv Kolumbus & Sohn“, „Scotland Yard“, zehn Ratekrimis um „Professor Berkley“ – und jetzt brandneu alle Folgen der
Verschwörungsserie „Offenbarung 23“. Einige Serien sind auf CD im Buch- und Tonträgerhandel sowie in LinkOnline-Shops erhältlich, die meisten Titel auch oder ausschließlich als
MP3-Version in Downloadportalen (iTunes, Amazon, Musicload, Napster, Simfy und andere).

Informationen zum Label und seinem Programm finden Interessierte im Internet auf www.highscoremusic.com, bei Twitter auf http://twitter.com/highscoremusic sowie immer
brandaktuell auf der Facebook-Seite www.facebook.com/highscoremusic.fans

Über Highscore Music:
Das Label Highscore Music bietet ein breites Spektrum an Stilistiken: Neben der Neuauflage und Wiederzugänglichmachung älterer Hörspiele und Marken ist das Label auch im Soundtrackund Lounge-Bereich zu Hause, veröffentlicht Kopplungen diverser weltbekannter Clubs und produziert Filmmusiken zu erfolgreichen Serien und Dokus.

Mittwoch, 7. September 2011

Hintergrund: Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher 2011 geht an Kirsten Boie

Aus 132 Titeln wählte die Jury in diesem Jahr Kirsten Boies Roman "Ringel, Rangel, Rosen", erschienen 2010 im Verlag Friedrich Oetinger, für den "Gustav-Heinmann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher" aus. Die Preisverleihung findet am 19. September 2011 um 16.00 Uhr in der Zentralbibliothek in Essen statt. Die Auszeichnung wird von Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, überreicht und ist mit € 7.500 dotiert.

Foto Kirsten Boie: Copyright Paula Markert

Das Hörbuch "Ringel, Rangel, Rosen", gelesen von Ursula Illert, ist soeben bei Oetinger audio erschienen.Inhalt des Hörbuchs

Die Begründung der Jury

"Die Geschichte erzählt von Karin in der Deutschen Nachkriegszeit. Plötzlich erscheinen ihr die Eltern in einem völlig anderen Licht: Was tun, wenn man aufgrund alter Fotos die Vermutung nicht los wird, dass der Vater als Wehrmachtssoldat Menschen erschossen hat? Und die Eltern vorgeben, nichts gewusst zu haben, von Konzentrationslagern, Judenverfolgung und Naziverbrechen!

Das Buch zeichnet ein eindrucksvolles Bild von den Traumata einer ganzen Generation nach dem Krieg. Es ist das Thema einer jungen Generation, die gegen das Vergessen ankämpft.

Die Stärke der Geschichte liegt auch darin, dass Karin nicht verurteilt, sondern überlegt: Wie hätte sie reagiert? Kann man verstehen, warum die Eltern etwas getan oder unterlassen haben? Darf man verzeihen? Und heilt die Zeit alle Wunden? Gerade unter diesen inhaltlichen, Generationen übergreifenden Aspekten ist die Geschichte preiswürdig. Sie spiegelt diese Epoche auch sprachlich exzellent wieder."

Der Preis
Seit 1983 fördert und betreut die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen jährlich den Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher. Eine unabhängige Jury kürt die Preisträger. Der Preis erinnert an den ehemaligen Bundespräsidenten Dr. Gustav W. Heinemann. Er gab der Friedensforschung und -erziehung besondere Impulse.

Quelle: Oetinger Newsletter